Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Syrische Flüchtlingskatastrophe
Verrat an der Menschlichkeit
Hanna Irabi
ID: 1060547
neun Millionen Vertriebenen führt Syrien die Liste der Länder an, aus
und in denen Menschen gewaltsam vertrieben werden. Mittlerweile
befinden sich über 40 Prozent der Bevölkerung auf der Flucht,
mindestens die Hälfte davon Kinder. Während der Libanon, Jordanien
und die Türkei Millionen Flüchtlingen Zuflucht gewähren, so dass
vielerorts Medikamente und Wasser knapp werden, spielt die
Europäische Union keine rühmliche Rolle. Gerade mal vier Prozent
aller syrischen Flüchtlinge haben laut UNHCR bisher Zuflucht in
Europa gefunden. Weder möch-te man in den Konflikt eingreifen und zu
seinem Ende beitragen noch die heimatlosen Männer, Frauen und Kinder
aufnehmen. Antonio Guterres, UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge,
bezeichnete Syrien als "größte Katastrophe", die er gesehen habe. Und
tatsächlich: Wie man es auch dreht, es deutet sich keine Lösung an.
Sicher, die EU kann nicht überall Weltpolizei spielen. Aber die
Situation in Syrien ist so verheerend, dass die europäische
Passivität zum Verrat an der Menschlichkeit gerät. Deutschland hat
die Kapazitäten, mehr Menschen aufzunehmen. Jetzt ist die Zeit, um zu
handeln.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.05.2014 - 20:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1060547
Anzahl Zeichen: 1461
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 251 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Syrische Flüchtlingskatastrophe
Verrat an der Menschlichkeit
Hanna Irabi"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Wahl in Indien ...
Die größte Demokratie der Welt hat gewählt. Ganz Indien leuchtet orange. Die BNP, Partei der nationalistischen Hindus, ist der große Wahlsieger. Das Blau ders Kongressprtei, die den Unionsstaat in den knapp 67 Jahren seit der Unabhängigkeit meistenteils regiert hat, ist fast bis zur Unkenntli
Thüringische Landeszeitung: Vorab-Meldung: Außenminister Steinmeier weist Kritik an seiner Ukraine- und Russland-Politik zurück ...
In einem Interview mit der in Weimar erscheinenden Thüringischen Landeszeitung (TLZ vom 17.05.2014) hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier die aus den Reihen der CSU, aber auch von SPD-Politikern geübte Kritik an seiner Ukraine- und Russland-Politik zurückgewiesen. Steinmeier: &quo
Aachener Zeitung: Da ist ja was los / In Europa wird's spannend. In acht Tagen wird gewählt / Kommentar von Peter Pappert ...
In acht Tagen wird das Europaparlament gewählt. Da bleibt genug Zeit, sich über Parteien und Programme, Kandidaten und Kompetenzen zu informieren. Aus dem Recht, zu wählen, ergibt sich die Pflicht zur Information. Wem das zu lästig ist, der zieht daraus womöglich die Konsequenz, dann brauche
NRZ: Wachstum statt Freiheit - ein Kommentar von WILLY GERMUND ...
Die größte Demokratie der Welt entschied sich für den "sanften Faschismus", wie das Massenblatt "Times of India" die zukünftige Regierung des Hindunationalisten Narendra Modi schon vor Wochen nannte. Die Mammutnation, die mit ihrer Vielfalt an Kulturen, Sprachen und einem




