Schwäbische Zeitung: Kommentar zu Inklusion - Ein weiter Weg
ID: 1060566
Wünschenswertes noch lange nicht zum Alltäglichen wird. Die
Gesellschaft steht erst am Anfang eines weiten Weges, Behinderte
intensiver in den Schulalltag zu integrieren. Geistig Behinderte vor
allem. Auf das Nein zweier Schulen, den Jungen mit dem Down-Syndron
zu unterrichten, reagiert das Kultusministerium mit Angeboten anderer
Schulen, die den Jungen aufnehmen würden. Es stellt auch klar, das
Wahlrecht der Eltern beziehe sich nicht auf jede einzelne Schule,
sehr wohl aber auf vertretbare Angebote in der Region. Diese Aussage
ist ein wichtiges Signal, im Miteinander von Elternhaus und
Schulverwaltung die pädagogisch beste Lösung zu finden. Wer geistig
Behinderte integrieren will, muss eine Willkommenskultur entwickelt
haben. Die Wunschschulen der Eltern aber fühlten sich überfordert.
Sie gehören deshalb nicht an den Pranger. Aber sie müssen motiviert
werden, weiter zu denken als bislang üblich.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion@schwaebische-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 16.05.2014 - 21:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1060566
Anzahl Zeichen: 1221
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Ravensburg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 218 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Kommentar zu Inklusion - Ein weiter Weg"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Schwäbische Zeitung
Schwäbische Zeitung: Leitartikel zu Freihandelsabkommen - Charme der EU-Richtlinien ...
Die Verhandlungen zum Freihandelsabkommen mit den USA kommen zu Recht in Verruf. Transparenz sollte das Abkommen zwischen den beiden großen Handelspartnern EU und USA schaffen. Kaum glaubwürdig, wenn man die Art und Weise der bisherigen Verhandlungsführung betrachtet. Zwar versucht die EU-Kom
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Erdogan ...
Diesmal kann Recep Tayyip Erdogan weder versuchen, Facebook abzuschalten, noch den Volkszorn auf ausländische Verschwörer lenken. Das Grubenunglück von Soma entlarvt den türkischen Premier klarer denn je. Die landesweiten Unruhen ausgehend vom Gezi-Park, die staatsstreichähnlichen Säuberun
Rheinische Post: Tempolimits müssen bisweilen sein ...
Wer ärgert sich nicht, wenn er auf einer sechsspurig ausgebauten Autobahn plötzlich nur noch 100 oder gar 80 Stundenkilometer fahren darf? Oder auf freier Strecke mit Schildern konfrontiert wird, auf denen 120 steht? Es ist aber nicht reine Willkür oder puritanische Lust, Autofahrern die Gesc
Rheinische Post: Gute Jobs, gutes Geld ...
Insgesamt ist zu begrüßen, dass die Tarifeinkommen dieses Jahr deutlich mehr als die mittlerweile extrem niedrige Inflation steigen. Denn die akzeptablen Abschlüsse von meist etwas mehr als drei Prozent Lohnplus reflektieren die Stärke vieler Unternehmen und Branchen. Da ist den Beschäftigte




