Rheinische Post: Gefragter Wohnraum
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die ihn genau beobachten und es wissen müssen, sehen weiter keine
Anzeichen einer gefährlichen Überhitzung. Das ist beruhigend für
alle, die ihr Geld in eine Immobilie stecken möchten. Trotzdem gilt
es, auf der Hut zu sein: Vor allem in den Universitätsstädten nimmt
die Preisentwicklung doch bereits beängstigende Züge an. Wenn die
Bevölkerung in einigen Jahren geschrumpft und gealtert ist, werden so
hohe Verkaufspreise wie heute womöglich nicht mehr erzielt - und eine
Immobilie verliert auf längere Sicht deutlich an Wert. Bezahlbarer
Wohnraum in attraktiven Städten wie Berlin, Hamburg, München oder
Düsseldorf wird zunehmend knapp. Dass Menschen derzeit verstärkt in
innerständtischen Wohnraum investieren, wirkt hier insgesamt zwar
entschärfend. Doch zu oft entstehen nur hochwertige, teure neue
Wohnungen, die jüngere Menschen häufig nicht bezahlen können, weder
als Käufer noch als Mieter. Hier muss die Politik mehr tun und neue
Anreize für Investitionen in bezahlbareren Wohnraum schaffen.
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Datum: 20.05.2014 - 20:29 Uhr
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