Badische Zeitung: Europawahl in Deutschland: Allen wohl und niemand weh - Kommentar von Chefredakteur Thomas Hauser
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ihnen einreden will. Die meisten wollen zwar Veränderungen, aber eine
erdrückende Mehrheit weiß schon, dass Deutschland mit der EU ganz gut
fährt. Mehr als die Hälfte hat innenpolitisch gewählt, das heißt, man
orientiert sich an dem Erscheinungsbild der Parteien in Berlin -
auch in der Erwartung, dass diese deutsche Interessen in Brüssel
durchsetzen. (...) Jenseits von der deutschen Nabelschau stecken
noch viele Bömbchen in dieser Wahl in 28 Staaten. Nicht nur in
Griechenland, wo die Regierung wackeln könnte. Wie stark die
europäische Volksvertretung künftig sein wird, muss sie in der Frage
des Kommissionspräsidenten beweisen. Nur wenn sich hier klare
Mehrheiten für einen Kandidaten zusammenfinden, wird sich das
Parlament gegen den Rat der Mitgliedsstaaten behaupten können. Die
Frage Schulz oder Juncker könnte sonst mit einem lachenden Dritten
beantwortet werden. http://mehr.bz/bof6282
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Datum: 25.05.2014 - 23:55 Uhr
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