Westfalenpost: Reden wir mal nichtüber Geld
Von Lorenz Redicker
ID: 1065307
ihre eigentliche Tätigkeit, über die Schönheit ihres Berufes, rät der
Präsident der Bundesärztekammer seinen Kollegen zum Ärztetag. Damit
hat Frank Ulrich Montgomery natürlich Recht. Was man ihm vorwerfen
kann: Die Erkenntnis hätte er gern ein wenig früher verbreiten
dürfen.
Tatsächlich erleben viele Patienten ihre Ärzte als kompetent und
einfühlsam; die Klage über zu geringe Honorare und Vergütungen spielt
im Verhältnis zwischen Behandelnden und Behandelten meist keine oder
nur eine untergeordnete Rolle. Und das ist gut so.
Jenseits der Praxen indes stellt sich der Arztberuf seit einigen
Jahren ein wenig anders dar: Die Klagen und Proteste von
angestellten wie niedergelassenen Ärzten ob der angeblich
mangelhaften finanziellen Zuwendung schwollen immer mehr an, wollten
gar kein Ende mehr nehmen.
Dass dies einer von gewiss mehreren Gründe sein könnte etwa für
das sinkende Interesse von Medizinstudenten an einer Niederlassung,
schwante vielen Arzt-Funktionären erst spät. Vielleicht zu spät.
Natürlich dürfen auch Ärzte über Geld reden, müssen es bisweilen
auch. Aber wie wusste schon Paracelsus: Dosis facit venenum - die
Dosis macht das Gift.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.05.2014 - 21:06 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1065307
Anzahl Zeichen: 1511
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 224 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Reden wir mal nichtüber Geld
Von Lorenz Redicker"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Westfalenpost: Brücke zum Miteinander Von Andreas Thiemann ...
Das Motto des 99. Katholikentages in Regensburg ist klar und griffig: "Mit Christus Brücken bauen", das klingt ausgesprochen bekennend, zuversichtlich und zielführend. Dabei fehlt es der Begegnung in Bayern wirklich nicht an aktuellen Themen. Gleichwohl ist gegenwärtig auch kein gef
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Europaparlament ...
Wer wird Präsident der EU-Kommission? Dass Martin Schulz seinem Konkurrenten Jean-Claude Juncker jetzt generös den Vortritt lässt, ist weniger dem Wahlergebnis geschuldet als vielmehr ein taktisches Manöver. Und ein deutliches Signal vor dem Treffen der Staats- und Regierungschefs: Das Europ
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur katholischen Kirche ...
Er ist witzig, politisch, spirituell und kennt keine Tabus mehr - jedenfalls nicht die, mit denen sich die Führung der katholischen Weltkirche viel zu lange eingemauert hat. Papst Franziskus ist auf seiner Nahostreise Israelis wie Palästinensern ebenso auf die Füße getreten, wie er noch auf
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Schutz für Lebensversicherungen Unbeantwortet Wolfgang Mulke, Berlin ...
Im Schnelldurchlauf will die Bundesregierung ein Gesetz durchpauken, das Millionen Versicherungskunden betrifft. Populär ist das sicher nicht, denn es beschert vielen Kunden voraussichtlich erhebliche Einbußen. Trotzdem ist das, was bislang vom Inhalt dieses Pakets bekannt ist, eine ausgewogene




