Stephan Eisel informiert: Randlage Berlins führt zu höheren Flugkosten
Wie der Bonner Bundestagsabgeordnete Stephan Eisel mitteilte, haben nur 17 Prozent der dienstlichen Flüge zwischen Berlin und dem Großraum Köln/Bonn ihre Ursache in der Aufteilung der Ministerien zwischen Bonn und Berlin.
Stephan Eisel, MdB – Sehr gut: Für Bonn im Bundestag(firmenpresse) - 83 Prozent der Dienstflüge sind "nicht teilungsbedingte Reisen." Das ergibt sich aus der Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage des Abgeordneten. Eisel sagte dazu: "Damit ist endgültig Schluss mit der Legende, die Aufteilung der Ministerien würde viele Dienstreisen zwischen Berlin und Bonn produzieren. Im Gegenteil: Der ganz überwiegende Teil der Flugkosten zwischen Berlin und Köln/Bonn hat seine Ursache in der großen Entfernung Berlins zur bevölkerungsreichen Region zwischen Koblenz und dem Ruhrgebiet mit ihren vielfältigen Institutionen und Regierungspartnern. Die Kosten entstehen durch Dienstreisen, die nichts mit den beiden Regierungsstandorten zu tun haben. Wer also noch mehr Ministeriumsmitarbeiter nach Berlin verlagert, produziert noch mehr Flugkosten."
Wie Eisel mitteilte, wird in den Bundesministerien und -behörden seit dem letzten Jahr erfasst, welche Dienstreisen wegen der beiden Regierungsstandorte stattfinden ("teilungsbedingt") und welche andere Ursachen haben ("nicht-teilungsbedingt").
Hier die Frage von Eisel und die Antwort der Bundesregierung im Wortlaut:
Frage 146/Juli des Abgeordneten Dr. Stephan Eisel, MdB:
Wie hoch war am Gesamtaufkommen des "Luftverkehrs des Bundes" im Blick auf die Regierungsstandorte Berlin und Bonn der Anteil der sog. „nicht-teilungsbedingten“ Flüge und der sog. "teilungsbedingten Flüge"?
Antwort der Bundesregierung:
"Von den 139.713 Flügen des Jahres 2008 entfielen 115.535 (82,7 %) auf nicht teilungsbedingte und 24.178 (17,3 %) auf teilungsbedingte Reisen. Im ersten Halbjahr 2009 waren von den 72.813 Flügen insgesamt 61.907 (85 %) nicht-teilungsbedingten Reisen und 10.906 (15 %) teilungsbedingten Reisen zuzurechnen."
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Stephan Eisel, MdB – Sehr gut: Für Bonn im Bundestag
Dr. Stephan Eisel, Mitglied des Deutschen Bundestages
- vom Deutschen Bundestag gewähltes Mitglied im Stiftungsrat des Center for Advanced European Studies and Research (CAESAR)
- vom Deutschen Bundestag gewähltes Mitglied im Kuratorium des deutschen Historischen Museums (DHM)
- von der Bundesregierung benanntes Mitglied im Kuratorium des Europäischen Netzwerkes "Erinnerung und Solidarität"
- vom Bundespräsidenten auf Vorschlag der Bundesregierung berufenes stv. Mitglied des Stiftungsrates Jüdisches Museum Berlin
Pressekontakt:
Dr. Stephan Eisel, MdB
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53111 Bundesstadt Bonn
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Fax: 0228-1849 98 34
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http://www.stephan-eisel.de
Datum: 30.07.2009 - 17:29 Uhr
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