Deutschland beim Schulobstprogramm gespaltenes Land - Deutsches Kinderhilfswerk ruft Bundesländer z

Deutschland beim Schulobstprogramm gespaltenes Land - Deutsches Kinderhilfswerk ruft Bundesländer zur Teilnahme und zum Ausbau auf

ID: 1070716
(ots) - Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft sieben
Bundesländer zur Teilnahme am Schulobstprogramm der Europäischen
Union auf. Nach einer aktuellen Umfrage des Deutschen
Kinderhilfswerkes nehmen ab dem nächsten Schuljahr zwar mit Bremen
und Niedersachsen zwei weitere Bundesländer an dem Programm teil,
sieben Bundesländer lehnen aber auch nach der Änderung des
Schulobstgesetzes im Frühjahr dieses Jahres weiterhin eine Teilnahme
ab: Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen und Schleswig-Holstein. Als Gründe geben diese Bundesländer
den nach ihrer Ansicht zu hohen personellen und organisatorischen
Verwaltungsaufwand an. Für das kommende Schuljahr stellt die
Europäische Union für das Programm deutschlandweit fast 20 Millionen
Euro zur Verfügung, gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um rund 60
Prozent. Zugleich sinkt der Eigenanteil der Länder zur Kofinanzierung
um die Hälfte auf 25 Prozent. Vor diesem Hintergrund ruft das
Deutsche Kinderhilfswerk die Bundesländer, die schon am Programm
teilnehmen, zu einem Ausbau des Schulobstprogramms auf.

"Von diesem Programm können sowohl Kinder in Grundschulen als auch
in Kitas profitieren. Eine gesunde Ernährung und Bewegung sind die
wesentlichen Grundlagen für ein gesundes Aufwachsen von Kindern und
Jugendlichen. Dabei ist das Ernährungsverhalten ein zentraler
Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Dieser wird wesentlich im
Kindesalter erlernt und gebildet. Die hier erworbenen
Ernährungsmuster behalten Kinder und Jugendliche oft ein Leben lang",
betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen
Kinderhilfswerkes. "Es ist beim Schulobstprogramm schon
verwunderlich, dass einige Bundesländer den großen Erfolg betonen,
während vergleichbare Bundesländer das ganz anders sehen. Wenn die
bürokratischen Hürden tatsächlich für einige Bundesländer zu hoch


sind, sollte sich die Bundesregierung bei der Europäischen Union
nachdrücklich für eine Änderung des Verfahrens einsetzen" so Hofmann
weiter.

Die bisherigen Evaluationen des Schulobstprogramms haben eine
deutliche Zunahme der Beliebtheit und Akzeptanz von Obst und Gemüse
ergeben. Zudem stieg das Bewusstsein der Kinder um die Wichtigkeit
von Obst und Gemüse als Bestandteil einer gesunden Ernährung. Darüber
hinaus verzehrten sie insgesamt mehr Obst und Gemüse: Besonders
signifikant war der Anstieg bei den Kindern, die vor Beginn des
Programms einen niedrigen Verzehr aufwiesen. Länderübergreifend wird
bei Schulen in sozialen Brennpunktlagen eine besondere Wirksamkeit
des Programms festgestellt: Bei Schülerinnen und Schülern mit einem
niedrigen sozioökonomischen Status stiegen Konsum und Wissen am
meisten.



Pressekontakt:
Weitere Informationen und Rückfragen: Uwe Kamp, Pressesprecher
Telefon: 030-308693-11
Mobil: 0160-6373155
Fax: 030-2795634
Mail: presse@dkhw.de
Internet: www.dkhw.de und www.facebook.com/dkhw.de
Twitter: @DKHW_de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  CDU-Bundesvize Laschet zur NSU-Mordserie: Klären, VPRT zu ARD-alpha und zu BR PULS: Medienpolitik darf Alleingänge des Bayerischen Rundfunks nicht akzeptieren
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.06.2014 - 10:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1070716
Anzahl Zeichen: 3278

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 179 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Deutschland beim Schulobstprogramm gespaltenes Land - Deutsches Kinderhilfswerk ruft Bundesländer zur Teilnahme und zum Ausbau auf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Deutsches Kinderhilfswerk e.V. (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

"Spielen verbindet - auch digital!" ...
Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Kinder und Erwachsene, Schulen und Kindergärten, öffentliche Einrichtungen, Vereine und Nachbarschaftsinitiativen zur Beteiligung am Weltspieltag 2026 auf. Der Weltspieltag am 11. Juni steht in diesem Jahr unter dem Motto "Spielen verbindet - auch digital!&qu

Deutsches Kinderhilfswerk: Zugang zum Regelschulsystem für geflüchtete Kinder verbessern ...
Das Deutsche Kinderhilfswerk appelliert in einem Offenen Brief im Vorfeld der morgigen Bildungsministerkonferenz an die Bundesländer, den Zugang zum Regelschulsystem für geflüchtete Kinder zu verbessern. Die Kinderrechtsorganisation kritisiert, dass die bisher gültige EU-Aufnahmerichtlinie zum B

Französisches Modeunternehmen Sezane unterstützt das Deutsche Kinderhilfswerk ...
Das französische Modeunternehmen Sézane mit Sitz in Paris unterstützt das bundesweite Kinderhaus-Programm des Deutschen Kinderhilfswerkes und damit unter anderem Projekte, die Kindern einen chancengerechteren Zugang zu Bildung ermöglichen sollen. Sézane ist seit 2023 Partner des Deutschen Kinde


Weitere Mitteilungen von Deutsches Kinderhilfswerk e.V.


CDU-Bundesvize Laschet zur NSU-Mordserie: Klären, "ob man Mordtaten gedeckt hat, um V-Leute zu schützen" ...
Der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet ist der Überzeugung, dass es bei weiteren Recherchen über die Hintergründe des NSU-Terrorismus zu neuen Ergebnissen kommen kann und will nunmehr insbesondere die Rolle der V-Leute in einem Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälisc

Badische Zeitung: NPD scheitert in Karlsruhe: Die Freiheit des Präsidenten Kommentar von Thomas Fricker ...
So wie Neonazis trotz allem Bürger sind - die übrigens alle Rechte eifrig in Anspruch nehmen, die ihnen eben der Staat garantiert, den sie doch in seinem Kern am liebsten abschaffen würden -, ist auch der Präsident zunächst einmal Bürger dieser Republik. Als solcher darf er seine Mein

Weser-Kurier: Kommentar von Ralf Michel zur Bestätigung des Mongols-Verbots in Bremen ...
Der Justiz in Bremen wird gerne nachgesagt, dass sie zu milde mit Straftätern umgeht. Für den Umgang mit der Rockerbande Mongols stimmt das nicht. Erst im Mai die Verurteilung der führenden Mongols-Köpfe zu mehrjährigen Freiheitsstrafen wegen bandenmäßigem Handel mit Betäubungsmitteln, j

Weser-Kurier: Kommentar von Hans-Ulrich Brandt zu Krankenhaus-Abrechnungen ...
Der Schlagabtausch zwischen Krankenkassen und Krankenhäusern über fehlerhafte Abrechnungen kommt in jedem Sommer so sicher wie ein Gewitter. Und immer wird diese aufgeladene Konfrontation der beiden Leistungspartner im Gesundheitssystem von viel Blitz und Donner begleitet. Und was bleibt übrig


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z