"Global Player" für nachhaltige Entwicklung

"Global Player" für nachhaltige Entwicklung

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(ots) - Drei Jahre nach ihrer Gründung ist die GIZ mehr
denn je ein "Global Player" der internationalen Zusammenarbeit. Das
Bundesunternehmen verstärkt weiter sein Engagement in Industrie- und
Schwellenländern und ergänzt damit die Arbeit in Entwicklungsländern.
"2013 war für die GIZ mit einem Geschäftsvolumen von mehr als 1,9
Mrd. Euro und einem Auftragseingang von 2,3 Mrd. Euro ein gutes Jahr
- wir haben eine stabile Nachfrage nach unseren Leistungen auf einem
hohen Niveau", sagte GIZ-Vorstandssprecherin Tanja Gönner. Die GIZ
ist heute in mehr als 130 Ländern präsent und damit eines der global
aktivsten Unternehmen Deutschlands.

"Mit der Vielfalt der Instrumente aus einer Hand ist die GIZ für
die gesamte Bundesregierung ein professioneller Dienstleister.
Zunehmend ist die GIZ auch für internationale Auftraggeber wie etwa
die Europäische Union und die Weltgesundheitsorganisation attraktiv",
so BMZ-Staatssekretär Dr. Friedrich Kitschelt,
Aufsichtsratsvorsitzender der GIZ.

Die Arbeit der GIZ wirkt nachweislich:

Im Bereich der sozialen Sicherung hat die GIZ Partner in mehreren
Ländern unterstützt, sodass mehr als 100 Millionen Menschen zum
ersten Mal eine Krankenversicherung erhalten haben (2011- 2013,
Länder u. a.: Indien, Indonesien und Ruanda). Die Absicherung wurde
vor Ort etabliert und ist eine nachhaltige Investition in die
Zukunft.

Als Beitrag zum Klimaschutz wiederum unterstützt die GIZ den
Ausbau erneuerbarer Energien in mehr als 30 Ländern. Allein in
Indien, Brasilien und Südafrika nutzen heute Millionen von Menschen
Solar- und Windenergie. Die so erzeugte Strommenge entspricht dem
Verbrauch von 8 Mio. deutschen Haushalten (Familien mit 3500 kWh/Jahr
Stromverbrauch).

Hauptauftraggeber der GIZ ist das Bundesministerium für
wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), das 2013


Dienstleistungen der GIZ in Höhe von 1,5 Mrd. Euro
(Geschäftsvolumen) beauftragt hat. Hierin enthalten sind rund 170
Millionen Euro, mit denen sich u.a. Dritte wie die EU, Stiftungen
oder Privatunternehmen an diesen Projekten beteiligen.

Die GIZ ist heute Dienstleisterin für die gesamte Bundesregierung:
Aufträge anderer Bundesministerien wie dem Auswärtigen Amt (118,6
Mio. Euro) oder dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau
und Reaktorsicherheit (86,6 Mio. Euro), machen mittlerweile einen
Anteil von knapp 15 Prozent am Gesamtvolumen aus.

Rund neun Prozent des Geschäftsvolumens, d.h. rd. 178 Mio. Euro,
stammen daneben aus Aufträgen und Finanzierungen von
Privatunternehmen, Stiftungen, multilateralen Organisationen und
ausländischen Regierungen. "Mit diesen Millionenbeträgen unterstützen
wir die internationale Zusammenarbeit der Bundesregierung, ohne dafür
deutsche Steuermittel zu verwenden", so Gönner.

Für die GIZ arbeiteten zum Jahresende 2013 insgesamt 16.510
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31.12.2012: 16.229). Wie im Vorjahr
gehörten rund 70 Prozent der Beschäftigten - insgesamt 11.244
Personen - zum einheimischen Personal in den Einsatzländern. Zudem
sind für die GIZ knapp 1000 integrierte und rückkehrende Fachkräfte
sowie 869 Entwicklungshelfer tätig.

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
GmbH ist ein weltweit tätiges Bundesunternehmen. Sie unterstützt die
Bundesregierung in der internationalen Zusammenarbeit für nachhaltige
Entwicklung und in der internationalen Bildungsarbeit. Die GIZ trägt
dazu bei, dass Menschen und Gesellschaften eigene Perspektiven
entwickeln und ihre Lebensbedingungen verbessern.



Pressekontakt:
Redaktion:

René Hingst
T+49 61 96 79-2075
F+49 61 96 79-802075
Erene.hingst@giz.de

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