Rehberg: Der Schifffahrtstandort Deutschland steht vor großen Herausforderungen
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Die Reederei NSB hat verkündet, dass sie den Fortbestand von
deutsch geflaggten Schiffen in ihrer Flotte überprüfen wird. Hierzu
erklärt der Beauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für die
Maritime Wirtschaft, Eckhardt Rehberg:
"Wir bedauern die Ankündigung der Reederei NSB, den Fortbestand
der deutsch geflaggten Schiffe in ihrer Flotte zu überprüfen. Wir
haben aber angesichts der anhaltenden Krise in der Seeschifffahrt
und der bestehenden Mehrkosten der deutschen Flagge Verständnis für
diesen Schritt. Vor diesem Hintergrund ist es dringend erforderlich,
dass wir die deutsche Flagge attraktiver gestalten. Die
Kostennachteile gegenüber anderen europäischen Flaggenstaaten, die
teilweise sämtliche Sozialabgaben und Steuern tragen, können bis zu
500.000 Euro pro Schiff betragen. Wenn die deutsche Flagge eine
Zukunft haben soll, müssen diese Kostennachteile ausgeglichen werden.
Diese Entwicklung unterstreicht: Das Maritime Bündnis zur Stärkung
des Schifffahrtsstandorts Deutschland ist wichtiger denn je. Wir
haben die Schifffahrtsförderung aufgestockt und verschiedene
Maßnahmen zur Stärkung des maritimen Standorts im Koalitionsvertrag
festgehalten. Hierzu gehört insbesondere die Modernisierung der
Flaggenstaatsverwaltung wie auch die Prüfung pragmatischer Lösungen
bei der Versicherungssteuer. Damit die Deutsche Flagge wieder
attraktiver wird, müssen wir zudem die Erweiterung des
Lohnsteuereinbehaltes wie auch die Änderung der
Schiffsbesetzungsverordnung prüfen. Hier sind alle Partner des
Maritimen Bündnisses für Ausbildung und Beschäftigung gefordert."
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Datum: 13.06.2014 - 13:09 Uhr
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