Medizinische Behandlungspflege: Heimbewohner finanziell entlasten! / bpa fordert Gleichbehandlung bei derÜbernahme der Kosten
ID: 1081953
Krankenkassenbeiträge und erhalten damit die Sicherheit, im
Krankheitsfall auf eine gute Versorgung vertrauen zu dürfen. Die
Kosten dafür übernehmen die Krankenkassen. Wenn es um die Pflicht zur
Zahlung des Beitrags geht, gilt das auch für Heimbewohner. Allerdings
gibt es einen wichtigen und für die betroffenen Versicherten teuren
Unterschied bei der Übernahme der Kosten der medizinischen
Behandlungspflege - hierzu gehören unter anderem Verbandswechsel,
Blutdruckmessen oder das An- und Ausziehen von Kompressionsstrümpfen.
Hier zahlt die Krankenversicherung für ihre Mitglieder, aber bisher
nicht für die Heimbewohner.
"Die Heimbewohner werden systematisch benachteiligt. Sie
entrichten die Beiträge zur Krankenversicherung, müssen aber die
Kosten der medizinischen Behandlungspflege zusätzlich aus der eigenen
Tasche zahlen. Für Heimbewohner ist das eine teure
Ungleichbehandlung, für die sie Monat für Monat im Gegensatz zu allen
anderen Mitgliedern der Krankenversicherung mit ihrem eigenem Geld
einstehen müssen. Die Heimkosten werden zum Nachteil der Bewohner,
der Angehörigen und der Sozialhilfe unnötig belastet. Die
Krankenkassen dürfen nicht länger die Profiteure dieser überholten
Regelung bleiben", so Herbert Mauel, Geschäftsführer des
Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa).
Der bpa hat mehrfach in Stellungnahmen und bei Anhörungen auf die
Auswirkungen der Ungleichbehandlung hingewiesen. Die Bewohner der
Pflegeheime werden finanziell belastet, während die Krankenkasse in
der häuslichen Versorgung die Kosten selbstverständlich komplett
übernimmt. Bereits heute ist jeder dritte Heimbewohner auf Leistungen
der Sozialhilfe angewiesen. Der bpa fordert eine rasche Entlastung
durch die Gleichbehandlung aller Versicherten.
Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
bildet mit mehr als 8.500 aktiven Mitgliedseinrichtungen die größte
Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in
Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären
Pflege, der Behindertenhilfe und der Kinder- und Jugendhilfe in
privater Trägerschaft sind im bpa organisiert. Die Mitglieder des bpa
tragen die Verantwortung für rund 260.000 Arbeitsplätze und circa
20.000 Ausbildungsplätze. Das investierte Kapital liegt bei etwa 20,6
Milliarden Euro.
Pressekontakt:
Herbert Mauel, Bernd Tews, Geschäftsführer, Tel.: 030-30878860,
www.bpa.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 08.07.2014 - 16:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1081953
Anzahl Zeichen: 2774
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 175 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Medizinische Behandlungspflege: Heimbewohner finanziell entlasten! / bpa fordert Gleichbehandlung bei derÜbernahme der Kosten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
bpa pocht auf Gleichbehandlung aller Träger bei Gehaltsrefinanzierungen "Die Bundesregierung stiehlt sich aus der eigenen finanziellen Verantwortung für die Krankenversicherung und spart jetzt bei den Gehältern der Pflegekräfte. Und das auch noch völlig willkürlich und unfair. KrankenhÃ
Meurer: "Wir überprüfen diese Punkte und werden alle juristischen Möglichkeiten ausschöpfen." / bpa fordert sorgfältigere Beratung des GKV-Gesetzes und kündigt eigene verfassungsrechtl ...
Angesichts des Eilantrags der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf mehr Beratungszeit für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sagt der Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) Bernd Meurer: "Eine Reform, die die medizinische und pflegerische Versorgun
Meurer zur GKV-Reform: "Ist denn die Arbeit der Pflegekräfte bei privaten Trägern weniger wert?" / bpa fordert: Refinanzierung von Gehaltssteigerungen muss für alle Träger einheitlich se ...
Zu den in den Änderungsanträgen zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vorgesehenen Änderungen bei der Refinanzierung von Gehaltssteigerungen in der häuslichen Krankenpflege und der außerklinischen Intensivpflege sagt der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
Weitere Mitteilungen von bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.
LVZ: Ströbele: Blamables Auftreten deutscher Regierungsvertreter in der NSA-CIA-Affäre / Jetzt müsse Berlin erst eine Aufenthaltsgarantie für Snowden geben ...
Als "blamabel" hat der Grünen-Politiker Christian Ströbele das bisherige Auftreten der Vertreter der Bundesregierung in der NSA-CIA-Affäre gebrandmarkt. "Immer wenn von uns Regierungspolitiker mit Vertretern der Obama-Administration zusammen kommen, verlässt sie der Mut",
WAZ: Uniklinik-Direktoren lassen sich Luxusgehälter genehmigen ...
Die Einkünfte der Ärztlichen Direktoren der sechs Uni-Kliniken in NRW sind seit 2006 zum Teil regelrecht explodiert: Aus Zahlen des Landesrechnungshofes, die der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Dienstagausgabe) vorliegen, geht hervor, dass die Einkünfte dieser Mediziner zwischen 2006
Badische Zeitung: Kritik des Landesrechnungshofs / Eine gute Rechnung Kommentar von Roland Muschel ...
Das Verhältnis der Landesregierung zum Landesrechnungshof ist so zwiespältig wie interessengeprägt. Die Koalition hat die Stellung der Behörde gestärkt, die ihr beim Sparen helfen soll(te). So darf Rechnungshof-Präsident Max Munding unter Grün-Rot die jährliche Denkschrift im Landt
Weser-Kurier: Kommentar von Alexander Tietz zum Drogenkonsum in Deutschland ...
Was wurde nicht alles unternommen, um Menschen vor dem Drogenkonsum zu bewahren. Bereits in den 90er-Jahren wurde die Kampagne "Keine Macht den Drogen" intensiv betrieben. Und heute liest jeder Raucher auf Zigarettenschachteln, dass das, was er tut, tödlich sein kann. Dennoch prallen di




