WAZ: Verdi fordert Zukunftskonzept für Karstadt
ID: 1082086
die angeschlagene Essener Warenhauskette Karstadt gefordert. "Was es
jetzt dringender denn je braucht, sind Sicherheit, Klarheit und
Transparenz für die Beschäftigten, nötige Investitionen in die
Standorte und ein klares Zukunftskonzept, das auch die Menschen bei
Karstadt im Blick hat. All das sind die Eigentümer, Herr Berggruen
und Herr Benko, den rund 17000 Beschäftigten bei Karstadt bis heute
schuldig geblieben", sagte Stefanie Nutzenberger, Vorstandsmitglied
der Gewerkschaft Verdi, im Gespräch mit der in Essen erscheinenden
Westdeutschen Allgemeine Zeitung (WAZ, Mittwochausgabe). Sie fügte
hinzu: "Das ist eine unerträgliche Hängepartie - und eine zermürbende
Situation für die Beschäftigten."
Der Investor Nicolas Berggruen ist Eigentümer der bundesweit 83
Karstadt-Warenhäuser. Die Signa-Gruppe des Österreichers René Benko
hatte im September vergangenen Jahres die Mehrheit an den 28
Karstadt-Sporthäusern sowie an den Luxuskaufhäusern KaDeWe (Berlin),
Alsterhaus (Hamburg) und Oberpollinger (München) übernommen.
Im Zusammenhang mit einer möglicherweise scharfen Sanierung bei
Karstadt verwies Nutzenberger auf die Opfer der Belegschaft in den
vergangenen Jahren. "Die Karstadt-Beschäftigten haben in den letzten
zehn Jahren und über vier Sanierungstarifverträge auf rund 700
Millionen Euro verzichtet und so zur Sanierung von Karstadt
beigetragen", sagte sie. "Dafür wollen die Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter jetzt auf der Eigentümerseite Taten sehen: ein gutes
Konzept, um Karstadt zukunftssicher zu machen und um Arbeitsplätze
und Filialen zu erhalten. Allein darum muss es jetzt gehen."
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.07.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1082086
Anzahl Zeichen: 2036
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Gewerkschaften
Diese Pressemitteilung wurde bisher 411 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Verdi fordert Zukunftskonzept für Karstadt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
WAZ: IG Metall erhöht Druck in der Stahl-Tarifrunde ...
Vor der möglicherweise entscheidenden Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie erhöht die Gewerkschaft IG Metall den Druck auf die Arbeitgeber. "16.000 Warnstreikende sind nicht das Ende von dem, was wir aufbieten können", sagte IG Metall-Verhandlungsf
WAZ: Wetzel: Firmen mit vielen Erwerbsminderungsrentnern sollen höhere Beiträge zahlen - IG-Metall-Chef fordert zudem Rechtsanspruch auf Ausbildung ...
IG-Metall-Chef Detlef Wetzel hat eine Demografieabgabe für Unternehmen gefordert, die zu wenig in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter investieren. Messen könne man das an den Zugängen von Beschäftigten eines Betriebs in die Erwerbsminderungsrente. "Firmen, die überdurchschnittlich viele E
dbb zu Verfassungsgerichtshof-Urteil: Nordrhein-Westfalen muss Beamtenbesoldung umgehend nachbessern ...
Nach der heutigen Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs Nordrhein-Westfalen in Münster steht das von der Landesregierung im vergangenen Jahr verabschiedete Besoldungs- und Versorgungsanpassungsgesetz 2013/2014 nicht mit der Verfassung Nordrhein-Westfalens in Einklang. Dazu der dbb Bundesvors
WAZ: Netter Treppenwitz: Der DGB klaut eine FDP-Idee - Kommentar von Stefan Schulte ...
Rente mit 60? Klingt nach linksradikaler Utopie ohne ökonomischen Verstand. War aber noch vor vier Jahren ein Vorstoß der marktliberalen FDP. Seinerzeit in Sack und Asche gehauen als Klientelpolitik für Besserverdiener - weil nur die sich die hohen Abschläge auf eine Teilrente ab 60 leisten k




