Atomwaffenfreie Zukunft durchsetzen

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Atomwaffenfreie Zukunft durchsetzen



(pressrelations) - >"Niemand darf sich damit abfinden, dass 64 Jahre nach dem Abwurf der ersten Atomwaffen und 41 Jahre nach Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrags das Ziel einer atomwaffenfreien Welt immer noch nicht in Sicht ist", erklärt Inge Höger, abrüstungspolitische Expertin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Jahrestage der Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima am 06.08.1945 und Nagasaki am 09.08.1945. Höger weiter:

"Im Gegenteil: wir verzeichnen eine global wachsende Atomkriegsgefahr. Nicht zuletzt deswegen, weil die "alten" Atomwaffenstaaten ihren Verpflichtungen aus dem Atomwaffensperrvertrag zu vollständiger Abrüstung nicht nachkommen und unter diesen Bedingungen keine glaubwürdige Abrüstungspolitik gegenüber den "neuen" Atomwaffenstaaten wie Israel, Indien, Pakistan und Nordkorea möglich ist. Zudem sorgen die NATO-Staaten durch ihre globale Interventionspolitik und die Osterweiterung der NATO für eine Beschleunigung der globalen Aufrüstungsspirale.

Unerlässlich ist ein konkretes und vollständiges Ausstiegsszenario aller Atomwaffenstaaten. Die Bundesrepublik Deutschland kann dazu beitragen, indem sie umgehend für den Abzug der in Büchel gelagerten Atomwaffen sorgt und aus der nuklearen Teilhabe im Rahmen der NATO aussteigt. Sie muss atomaren Strategien sowohl in der NATO als auch in der Europäischen Union eine deutliche Absage erteilten.

Für die DIE LINKE gibt es keine Alternative zu einem vollständigen Atomwaffenausstieg und dem sofortigen Abzug der Atomwaffen aus Deutschland."

F.d.R. Beate Figgener


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drucken  als PDF  LENKE: Familienministerin hätte Teilelterngeld längst umsetzen können Mit Mut und Kraft gegen Steuerhinterziehung
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Datum: 05.08.2009 - 20:47 Uhr
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