Frankfurter Rundschau: Kommentar zum WM-Finale und den Lehren für die Politik
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Unterschied zum Sport nicht verstanden: Der Fußball lebt davon, dass
es Sieger gibt. Gute Staatskunst dagegen sollte auf gleichberechtigte
Partnerschaft setzen, national wie international. Sie kommt mit
Unentschieden besser aus. Die deutsche Regierung verteidigt den
nationalen Wohlstand mit den Mitteln gnadenloser Konkurrenz. Wenn
der Alltag wieder eingekehrt ist, sollten wir ruhig einmal daran
denken, dass auch der Stärkste nicht gewinnt, wenn er zu Hause die
Schwächeren einfach abhängt und draußen keiner mehr ist, der
mitspielen kann. Ob uns Politik interessiert oder nicht: So gewinnt
Deutschland auf Dauer nichts.
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Frankfurter Rundschau
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Datum: 13.07.2014 - 16:53 Uhr
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