Rheinische Post: Kommentar /
Juden müssen angstfrei leben können
= Von Christian Schwerdtfeger
ID: 1089101
allen Synagogen in Deutschland rund um die Uhr Polizisten stehen
müssen, nachdem das vielerorts in den vergangenen Jahren nicht mehr
nötig schien. Vor einigen jüdischen Einrichtungen stehen die Beamten
sogar mit Maschinenpistolen. Doch die angespannte Sicherheitslage
verlangt leider danach. Im Internet äußern Tausende Antisemiten
plötzlich ihre menschenverachtende Meinung mit einer Wucht, die es in
dieser Intensität zuvor nicht gab. Die ersten Juden fragen sich
bereits, ob sie Deutschland verlassen sollen, weil der Hass, der
ihnen entgegenschlägt, so gewaltig sei. Es sind Bilder und Aussagen,
die um die Welt gehen. Und sie zeigen ein hässliches Gesicht von
Deutschland. Ein Gesicht, das viele nicht mehr für möglich hielten.
Dabei warnt der Verfassungsschutz seit Jahren immer wieder vor
latentem Antisemitismus in der Bevölkerung, der nun mit einer
erschreckenden Heftigkeit an die Oberfläche tritt. Diesem Hass muss
jeder von uns entgegentreten. Juden sollen in Deutschland keine Angst
haben müssen. Dafür zu sorgen, zählt zu unseren größten
Verpflichtungen. Weil wir es vor dem Hintergrund der Geschichte
müssen, und weil wir es wollen.
Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion
Telefon: (0211) 505-2621
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 25.07.2014 - 20:46 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1089101
Anzahl Zeichen: 1447
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Düsseldorf
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 291 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Kommentar /
Juden müssen angstfrei leben können
= Von Christian Schwerdtfeger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rheinische Post (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er
Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten
NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock
Weitere Mitteilungen von Rheinische Post
Stuttgarter Nachrichten: zu antiisraelischen Demonstrationen ...
Wer aber für sich in Anspruch nimmt, lautstark im Zentrum Stuttgarts oder anderer Städte seine Sicht kundzutun, der hat kein Recht, dies anderen abzusprechen. Bloß weil sie gegenteiliger Meinung sind. Und für Rassismus, Gewalt und Verhetzung darf kein Platz sein. Nirgends. So ehrt es die Ver
BERLINER MORGENPOST: Aus Fehlern gelernt/ Ein Leitartikel von Jochim Stoltenberg ...
Allein, dass die Polizei in Deutschland mit einem Großaufgebot aufmarschieren muss, um antijüdische Hetze zu unterbinden, ist eine Schande. Nach den folgenlosen Hass-Tiraden am vergangenen Freitag im Verlaufe des Protests von Muslimen gegen die israelische Kriegführung gegen die Hamas im Gaza
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Obama und die Krisenschauplätze der Welt Zurückhaltung lockt Scheinriesen an DIRK HAUTKAPP, WASHINGTON ...
Ukraine, Gaza, Irak, Syrien, Afghanistan, Iran - und das alles auch noch simultan. Es gab außenpolitisch wahrlich schon einfachere Zeiten für einen amerikanischen Präsidenten. Aber wie das nun mal so ist: einmal Weltpolizist, immer Weltpolizist. Das globale Dorf schaut immer zuerst auf den Man
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Krieg in Nahost ...
Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen: Diese aus Fernost stammende Lebensmaxime der drei Affen scheint für viele der einzige Ausweg aus der dramatischen Lage in Nahost. Wen soll man wegen seiner schweren Menschenrechtsverletzungen in Gaza anklagen? »Die« Juden? »Die« Palästinenser? Nat




