OV: Richtiger Weg
Thema: Aus für ausländische Billigeier
Von Giorgio Tzimurtas
ID: 1091533
Agrarminister Christian Meyer (Grüne) und den Handelsriesen. Nun der
Durchbruch: Von 2017 an soll es in den Regalen der Supermärkte und
Discounter keine Eier mehr aus Hennenhaltungen geben, deren Tieren
der Schnabel schmerzhaft amputiert wurde. Der Clou: Das gilt auch für
ausländische Importware. Denn ausschlaggebend ist der Standard des
KAT-Systems, also des Vereins für kontrollierte artgerechte
Tierhaltung", dem mehrere Produzenten aus anderen Ländern angehören.
Meyer hat einen wichtigen Erfolg erzielt und ist richtig
vorgegangen. Denn: Der Handel ist der Schlüssel für Veränderungen.
Kritiker monieren: Bis 2017 ist der Ausstieg aus dem Schnabelkürzen
nicht zu schaffen. Denn noch gebe es keine ausreichenden
wissenschaftlichen Erkenntnisse darüber, wie das arttypische
Federpicken und der Kannibalismus unter dem Federvieh so sehr zu
verringern sei, dass das Schnabelstutzen unterlassen werden kann. Mag
sein. Aber auch die Wissenschaft braucht Druck.
Es ist bedenklich, dass noch zu geringe Erkenntnisse darüber
vorliegen, wie Verletzungen im Hühnerstall reduziert werden können.
Schließlich laufen die Forschungen seit Jahren. Allerdings: Die Eier,
die verarbeitet werden, kommen weiterhin zuhauf aus dem Ausland - aus
Haltungen, die nicht deutschen Standards entsprechen. Meyer muss nun
konsequent sein und sich für eine EU-weite Regelung einsetzen, die
den Import solcher Eier verbietet.
Pressekontakt:
Oldenburgische Volkszeitung
Ulrich Suffner
Telefon: 04441/9560-300
u.suffner@ov-online.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.08.2014 - 10:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1091533
Anzahl Zeichen: 1784
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Vechta
Kategorie:
Wahlen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 417 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"OV: Richtiger Weg
Thema: Aus für ausländische Billigeier
Von Giorgio Tzimurtas"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Oldenburgische Volkszeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Weitere Mitteilungen von Oldenburgische Volkszeitung
Neue OZ: Gespräch mit Gernot Erler, Russlandbeauftragter der Bundesregierung ...
Erler warnt vor direktem Eingreifen Russlands "Putin unter sehr starkem Druck" - Längere Feuerpause und neue Gespräche gefordert Osnabrück. Der Russlandbeauftragte der Bundesregierung, Gernot Erler (SPD), warnt vor einer Eskalation der Krise in der Ukraine. In einem Gespräch
phoenix-Programmhinweis: Landtagswahl in Brandenburg und Thüringen - Freitag, 12. September, 14.00 Uhr; Sonntag, 14. September, 17.00 und 23.00 Uhr u. Montag, 15. September, ab 09.00 Uhr ...
Am 14. September 2014 wählen Brandenburg und Thüringen einen neuen Landtag. Bleibt es bei rot-rot in Potsdam? Und schafft es Christine Lieberknecht, sich in Thüringen als Ministerpräsidentin zu behaupten? phoenix berichtet an drei Tagen über die Wahl in den beiden Bundesländern. Am Fre
OV: Ausgereifte Lösungen Thema: Neuer Vorstoß zum Tierschutz Von Giorgio Tzimurtas ...
Mehr Tierschutz soll es geben - so lautet die gesellschaftliche Forderung. Und die schwarz-rote Koalition will handeln. Dass sie trotz des öffentlichen Drucks nach dem Regierungsantritt keine überstürzten Maßnahmen ergriffen hat, spricht für ihre Fachpolitiker. Denn es muss um ausgereifte LÃ
OV: Es wird schmerzhaft Thema: Sanktionen gegen Russland Von Damian Ryschka ...
So ganz langsam beginnen die Schrauben zu schmerzen, der Westen macht Ernst gegen Russland. Was bislang an Sanktionen gegen das Land verhängt wurde, fiel allenfalls unter die Kategorie "unangenehm, aber nicht schlimm". Dass die westliche Welt demokratische Kontakte einschränke- nu




