WAZ: Heimische Terrorgefahr
- Kommentar von Gudrun Büscher
ID: 1093393
Staates (IS)" führten einen Krieg, der hier niemanden etwas angeht,
der irrt. Diese religiösen Fanatiker, die eine Blutspur durch den
Nahen Osten ziehen, haben eine starke Anziehungskraft auch auf junge
Muslime und Konvertiten, die sich hierzulande als Verlierer fühlen.
Mehr als 300 dieser Männer töten laut Verfassungsschutz in Syrien und
dem Irak. So wie der Pizzabote Philip B. aus Dinslaken-Lohberg, der
sich jetzt offenbar selbst in die Luft sprengte und viele Menschen
mit in den Tod riss. Doch auch wenn sie überleben und nach
Deutschland zurückkehren, sind sie eine ernste Gefahr.
Die Gotteskrieger fühlen sich stark, und sie sind es auch. Viel zu
lange haben die Herrscher in Kuwait, Saudi-Arabien, Katar und den
Emiraten alle Augen zugedrückt, wenn reiche Landsleute salafistische
Stiftungen und Moscheevereine finanzierten, die sunnitische Kämpfer
bezahlten.
Doch längst ist "IS" auch für sie zur Bedrohung geworden. Die
Gotteskrieger haben inzwischen eigene Einnahmequellen, sie verkaufen
Öl, kidnappen und erpressen Schutzgelder. Alles lukrative Geschäfte,
die die Terrortruppe auch dann am Leben erhalten, wenn die Paten ihre
schützende Hand wegziehen.
Es steht zu befürchten, dass der Aufstieg von "IS" erst beginnt.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.08.2014 - 19:13 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1093393
Anzahl Zeichen: 1627
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 279 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Heimische Terrorgefahr
- Kommentar von Gudrun Büscher"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Weser-Kurier: Zur Ebola-Epidemie in Afrika schreibt Hans-Ulrich Brandt: ...
Sie heißen "Outbreak - Lautlose Killer" oder "28 Tage später" - die Filmindustrie hat das Spiel mit der irrationalen Angst vor Seuchen schon lange als Kassenschlager entdeckt. Aktuellstes Beispiel ist der Film "Contagion" von Oscar-Preisträger Steven Soderbergh,
Lausitzer Rundschau: Zweierlei Maß Warum die Kanzlerin China kondoliert, Taiwan aber nicht ...
Tot ist Tot, Respekt und Mitgefühl entziehen sich diplomatischen Rücksichtnahmen, sollte man denken. Doch auch beim Kondolieren gilt die große, kalte Politik. Als am Sonntag in der chinesischen Provinz Yunnan ein Erdbeben über 300 Menschen das Leben kostete, schickte Bundeskanzlerin Angela M
WAZ: Nach dem Krieg ist vor dem Krieg. Kommentar von Gudrun Büscher ...
Die Waffenruhe ist eine Chance, das Blutvergießen zu beenden. Da aber im Nahen Osten selten eine Gelegenheit ausgelassen wird, eine Chance zu verpassen, sollten die Hoffnungen gebremst werden. Trotzdem atmen die Menschen in Gaza und Israel auf. Die Waffenruhe verschafft eine Pause - und das ist
neues deutschland: Nahost: Kairo und ein wenig Hoffnung¶ ...
Ob es in Kairo tatsächlich substanziell zur Sache geht oder nicht - die Voraussetzungen für Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern waren zuletzt selten besser. Dass sie unabänderlich auf mehr angelegt sein müssen als auf eine Verstetigung der Feuerpause, steht außer Frage, sel




