Kostenprogramme: Deutsche Automobilhersteller nehmen Schweizer Zulieferer in die Zange

Kostenprogramme: Deutsche Automobilhersteller nehmen Schweizer Zulieferer in die Zange

ID: 1097053
(ots) - Die anstehende Milliarden-Sparrunde bei
deutschen Automobilherstellern wie VW, Daimler und Porsche wird
erstmals in grösserem Masse auch mit harten Einschnitten für die
Schweizer Zulieferer verbunden sein. Denn die Konzerne werden bei
ihren Schweizer Lieferanten auf die Kostenbremse treten. Das zeigen
Marktanalysen der Unternehmensberatung Staufen Schweiz.

Bisher standen die Schweizer Zulieferer bei den
Kostensenkungsprogrammen der Automobilkonzerne kaum im Fokus. Denn
die stark KMU geprägte Branche mit ihren rund 24000 Mitarbeitern
glänzte mit hoch spezialisierten Produkten. Es ging vorrangig um
Innovationen, die Preise waren zweitrangig. Doch diese Zeiten sind
vorbei. "Die Automobilhersteller nehmen nun in ihrer Lieferkette auch
die kleineren Unternehmen in den Fokus", sagt Alexander von
Jarzebowski, Geschäftsführer von Staufen Schweiz. "Innovationen
alleine zählen nicht mehr, sondern es wird in der anstehenden
Sparrunde vor allem auch um die Kosten gehen. Und hier haben gerade
Schweizer Unternehmen im Gegensatz zu ihren deutschen Konkurrenten
noch Potenziale, wurden sie bisher von den sogenannten
Zulieferer-Entwicklungsprogrammen doch verschont."

Produktivitätssteigerungen von 30 Prozent lassen sich bei den
Schweizer Automobilzulieferern noch realisieren, die Durchlaufzeiten
können um 30 bis 50 Prozent verringert werden, wenn die Prozesse
effizienter gestaltet werden, das ergeben Marktanalysen von Staufen
Schweiz. Im Mittelpunkt einer solch schlanken Produktion stehen dabei
unter anderem die Neustrukturierung des Produktionsprozesses mit
möglichst wenig Warte- und Leerzeiten bei hoher Flexibilität, ein
optimierter Ressourceneinsatz sowie die Qualifikation der
Mitarbeiter.

"Die Zulieferer sollten ihre Prozesse aus eigenem Antrieb heraus
schnellstmöglich auf den Prüfstand stellen, bevor der Druck von


aussen durch die Kunden zunimmt", empfiehlt von Jarzebowski. Nur so
lasse sich vermeiden, dass externe "Sparkommissare" ins Haus kommen,
um gemeinsam ein Zulieferer-Entwicklungsprogramm aufzusetzen. Dies
führt nicht nur zu viel Unruhe im Betrieb, sondern auch zu einer
Teilung der erzielten Effizienzgewinne mit dem Kunden. Meist bleibt
dabei nur die Hälfte im eigenen Unternehmen. "Die Schweizer
Zulieferer sollen die Früchte der eigenen Effizienzanstrengungen so
weit wie möglich alleine ernten", so der Branchenkenner von Staufen
Schweiz.

Über die Staufen AG - www.staufen.ag

Die Staufen AG gehört zu den führenden Lean Management
Beratungsunternehmen. Als "Partner auf dem Weg zur Spitzenleistung"
unterstützt das international operierende Consultinghaus Unternehmen
dabei, ihre Wertschöpfungs- und Managementprozesse zu optimieren
sowie Innovations- und Produktentstehungsprozesse effizient zu
machen. Darüber hinaus entwickeln die Berater als Turnaround- oder
Interim-Manager Konzepte zur Bewältigung von Krisensituationen. Mit
der Staufen-Akademie bietet das Beratungs-Unternehmen zudem
zertifizierte, praxisorientierte Schulungen an. Mehr als 200
Mitarbeiter betreuen die Kunden an den Standorten, Schweiz,
Deutschland, Italien, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn,
China und Brasilien.



Pressekontakt:
STAUFEN.AG
Alain Dalucas
Seidenstrasse 27 . CH-8400 Winterthur
Tel: +41 52 316 37 59 - Fax: +41 52 316 37 68
a.dalucas@staufen.ag/ www.staufen.ag/schweiz

Presse und Öffentlichkeitsarbeit:
Thöring Heer & Partner
Arne Stuhr
Mittelweg 19 - D-20148 Hamburg
Tel: +49 40 207 6969 83 - mobil: +49 177 305 51 94
arne.stuhr@corpnewsmedia.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Was die Sanktionen gegen Russland für Ihr Unternehmen bedeuten Geringe Markteintrittsbarrieren und schlechter Ruf der Unternehmensberater
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.08.2014 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1097053
Anzahl Zeichen: 4010

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Winterthur



Kategorie:

Unternehmensberatung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 387 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kostenprogramme: Deutsche Automobilhersteller nehmen Schweizer Zulieferer in die Zange"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Staufen AG (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Industrie-Studie 2025: Produktion bietet das größte Potenzial für mehr Wirtschaftlichkeit / Effizientere Prozesse sind abteilungsübergreifend der wichtigste Stellhebel für eine Ergebnisverbesseru ...
Gut jedes zweite Industrieunternehmen sieht in seiner Fertigung noch viel Potenzial für eine Verbesserung der finanziellen Performance. Laut der aktuellen Industrie-Studie "Zukunft gestalten" rangieren gleich dahinter der Vertrieb, die Beschaffung sowie Forschung & Entwicklung als wir

Industrie-Studie: US-Unternehmen sind von ihren Geschäftsmodellen viel überzeugter als Betriebe in der DACH-Region / Jedes zweite deutsche Industrieunternehmen erwägt Schließungen oder Verlagerung ...
Sowohl der Machtwechsel in den USA als auch der laufende Wahlkampf in Deutschland werden durch die aktuelle wirtschaftliche Lage dominiert. Die Studie "Zukunft gestalten" befasst sich daher mit der Frage, wie Industrieunternehmen diesseits und jenseits des Atlantiks in das für sie so wich

Studie: Supply Chain bleibt Sorgenkind der Industrie / Nur jedes fünfte Unternehmen bezeichnet sich als wirklich resilient ...
Mehr als zwei Drittel der Unternehmen in der DACH-Region klagen über Engpässe bei ihren Lieferanten. Weitere Belastungen sind Qualitätsprobleme bei den Lieferanten sowie stark gestiegene Transportkosten, wie die aktuelle Studie "Performance-Treiber 2024" zeigt. Die Probleme in der Liefe


Weitere Mitteilungen von Staufen AG


Was die Sanktionen gegen Russland für Ihr Unternehmen bedeuten ...
Die Vereinigten Staaten setzten insgesamt fünf Banken auf die Sanktionsliste, die mehrheitlich vom russischen Staat kontrolliert werden. Dabei handelt es sich um die VTB, die Bank of Moscow, die Russische Landwirtschaftsbank,die Gasprombank und die Wnescheconombank. Das bewirkt, dass weder aus den

Expertenmeinung EU-Sanktionen: Dr. Fellner, WKO Außenhandelsdelegierter in Moskau, im Interview ...
Moskau, 18.08.2014 - Ostexperte, das Fachmagazin zum Russlandgeschäft. Ostexperte: Im Zuge der Ukrainekrise ist eine Vielzahl an Sanktionen gegen Russland und russische Staatsbürger erlassen worden. Welche Sanktionen bereiten den österreichischen Unternehmen in Russland am meisten Kopfzerbrech

Outsourcing von Personalabrechnungsdiensten: Analysten von Gartner stufen ADP zum dritten Mal als "Leader" ein ...
Das weltweit führende IT-Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Gartner hat die Produkte und Leistungen von ADP das dritte Jahr in Folge in seiner Marktübersicht "Magic Quadrant" analysiert und bewertet. Unter den IT-Unternehmen, die anbieten, Geschäftsprozesse rund um die Person

BearingPoint arbeitet mit Schweizer Softwarehersteller Adcubum für deutschen Krankenversicherungsmarkt zusammen ...
Die Unternehmensberatung begleitet die Einführung von adcubum SYRIUS als Kernlösung für Private Krankenversicherungsunternehmen in Deutschland Über 10 Millionen Versicherte mit über 40 Millionen Leistungsfällen pro Jahr werden heute mit der Software adcubum SYRIUS verwaltet - Tendenz st


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z