Lucke/Gauland: Wowereits angekündigter Rücktritt ist ein Licht am Ende des BER-Tunnels
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Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit, erklärten der Sprecher der
Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, und der stellvertretende
Sprecher und Spitzenkandidat für Brandenburg, Alexander Gauland:
"Dass Klaus Wowereit mit seinem Rücktritt endlich die
Verantwortung für das Flughafen-Debakel in Berlin-Brandenburg
übernommen hat, war überfällig", erklärten Lucke und Gauland. "Der
brandenburgische Ministerpräsident sollte nun ebenfalls die
Konsequenzen ziehen." Es gehöre zum politischen Anstand, persönliche
Ambitionen hintanzustellen, wenn man in einem finanzschwachen Land
Steuerverschwendung in Milliardenhöhe zu verantworten habe.
Lucke und Gauland wiesen darauf hin, dass die Gesamtkosten sich
bis heute auf astronomische 5,4 Milliarden Euro beliefen, ohne dass
ein nennenswerter Fortschritt zu verzeichnen gewesen sei. Stattdessen
lache mittlerweile die gesamte Republik über die Pannenserie und die
verkorkste Planung. 21 Jahre nach Beginn der Planungen und fast acht
Jahre, nachdem Klaus Wowereit den ersten Spatenstich getan habe,
drohe das Mammutprojekt BER an der Unfähigkeit aller beteiligten
Landespolitiker zu ersticken.
"Klaus Wowereit ist zur Symbolfigur von Verschwendung und
Unfähigkeit mutiert. Es ist gut, dass er endlich zurücktritt", so
Bernd Lucke. "Der angekündigte Abgang wird das BER-Fass ohne Boden
jedoch nur dann schließen, wenn jetzt weitere Konsequenzen gezogen
werden - getreu nach dem Wahlspruch der AfD: 'Die Regierung wird
gebeten, sich zum Ausgang zu begeben'", forderte Alexander Gauland.
"Die Verantwortlichen sollten nun diese Chance für einen Neubeginn
nicht durch politisches Taktieren verstreichen lassen."
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370
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Datum: 26.08.2014 - 12:26 Uhr
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