WP: Rückschlag für Wisent-Projekt im Rothaargebirge
ID: 1101707
hat vor Gericht einen Rückschlag erlitten. Das Amtsgericht
Schmallenberg hat dem Trägerverein der Wisentwelt Wittgenstein per
einstweiliger Verfügung untersagt, die Tiere in einem Privatwald im
benachbarten Hochsauerland frei herumlaufen zu lassen. Bei
Zuwiderhandlung droht ein Ordnungsgeld bis zu 25000 Euro oder sogar
Ordnungshaft bis zu sechs Monaten. Das berichtet die Westfalenpost
(Samstag-Ausgabe). Ein Waldbauer hatte die Verfügung beantragt.
Es stehe fest, so das Gericht, dass "die Wisente erhebliche
Schälschäden auf den Grundstücken und an den Bäumen des
Antragstellers verursachen". Das gehe aus einem vorliegenden
Gutachten hervor. Der Trägerverein habe Schäden nicht nur zu
ersetzen, so das Gericht, sondern von vornherein zu verhindern. Der
Verein will die Verfügung nun juristisch prüfen lassen.
Ziel des deutschlandweit einzigen Wisent-Projekts ist es, die
Tiere, die vor Jahrhunderten in Europa lebten, wieder in der Natur
anzusiedeln. Ferner soll eine "Wisent-Wildnis" Touristen anlocken.
Erst im Juli hatte NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) die
Wisent-Wildnis besucht und das Projekt ausdrücklich gelobt.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.08.2014 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1101707
Anzahl Zeichen: 1493
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 295 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WP: Rückschlag für Wisent-Projekt im Rothaargebirge"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




