Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zumÜberfall auf Polen vor 75 Jahren
ID: 1101832
Deutschland führt seit Jahren Waffen aus, allein 2013 laut Bericht
der Bundesregierung im Umfang von rund sechs Milliarden Euro. Es ist
also geradezu beruhigend, dass sich die Mitglieder der
Bundesregierung und des Bundestags mit den geplanten Exporten an den
Nord-Irak schwer tun. Kabinett und Parlament müssen und sollen
gemeinsam stundenlang auf der Gewissensfrage herumkauen, ob es
vertretbar ist, Kurden im Nordirak zu bewaffnen, um sie gegen die
Terrormiliz Islamischer Staat zu unterstützen. Und vor allem, wie
viel Mitspracherecht dem Parlament dabei zukommt. Doch ist eine
Sondersitzung ausgerechnet an diesem Montag angebracht; am
Anti-Kriegstag; am Tag, an dem sich der Überfall auf Polen zum
75.
auf der Westerplatte zur deutschen Verantwortung für den Zweiten
Weltkrieg. Ist es damit etwa ein- für allemal getan? Natürlich geht
Zeit ins Land, freilich gibt es aktuelle Krisenherde, und
selbstverständlich muss nicht die ganze Welt den Atem anhalten. Aber
dass der Deutsche Bundestag ohne Not ausgerechnet heute über diese
Waffenexporte debattiert, zeugt von wenig Fingerspitzengefühl im
Umgang mit der eigenen jüngeren Geschichte.
Pressekontakt:
Weser-Kurier
Produzierender Chefredakteur
Telefon: +49(0)421 3671 3200
chefredaktion@Weser-Kurier.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.08.2014 - 19:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1101832
Anzahl Zeichen: 1566
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bremen
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 274 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zumÜberfall auf Polen vor 75 Jahren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Weser-Kurier (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler und Nobelpreisträger Joseph E. Stiglitz hat das deutsche Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz begrüßt: "Die Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum können erheblich sein. Daran besteht kein Zweifel", sagte der Chefökonom d
Banaszak: Grüne wollen Borkum-Abkommen verhindern ...
Der Parteichef der Grünen, Felix Banaszak, sieht sich durch Entscheidung des Bundesrats, keine Stellungnahme zum Gesetzes über ein Unitarisierungsabkommen mit den Niederlanden im Rahmen der geplanten Gasförderung vor Borkum abzugeben, bestätigt: "Ich halte es weiterhin für notwendig, dass
Neue Nato-Vorgaben: Der Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschuss, Thomas Röwekamp (CDU), spricht sich für eine allgemeine Dienstpflicht aus ...
Der Vorsitzende des Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages, der Bremer CDU-Abgeordnete Thomas Röwekamp, spricht sich im "WESER-KURIER" (Bremen) wegen der neuen Nato-Vorgaben zur künftigen Truppenstärke der Bundeswehr für eine allgemeine Dienstpflicht aus. "Aus meiner Si
Weitere Mitteilungen von Weser-Kurier
WAZ: Profilierung ist nicht erwünscht. Kommentar von Knut Pries ...
Ein Mann ohne flüssiges Englisch wird Chef-Manager für die Verständigung unter den 28 Staats- und Regierungschefs; eine Frau ohne gediegene internationale Erfahrung organisiert künftig die europäische Außenpolitik - Glückwunsch, liebe EU, zu dieser originellen Personalpolitik! So etwa sie
WAZ: Deutschlands schwierige Rolle. Kommentar von Walter Bau ...
Es ist ein geschichtsträchtiges Datum: Am Jahrestag des Überfalls von Nazi-Deutschland auf Polen, mit dem der Zweite Weltkrieg seinen Lauf nahm, wird heute der Bundestag über die umstrittene Lieferung von Waffen an die Kurden im Norden des Irak debattieren und abstimmen. Erstmals liefert die
WAZ: Experten warnen vor Atomkatastrophe in der Ukraine ...
Wegen der eskalierenden Kämpfe in der Ukraine wächst das Risiko für die Atomanlagen in dem Land. Darauf haben Atomexperten im Gespräch mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ, Samstagausgabe) hingewiesen. Derzeit sind in der Ukraine 15 Reaktoren an vier Standorten in Betrieb. Sie decken
Weser-Kurier: Zum Flüchtlingsdrama in Syrien und im Irak schreibt Hans-Ulrich Brandt: ...
Der Zustrom hört nicht auf, wie sollte er auch? Ob in Syrien, Libyen, im Irak, in der Ost-Ukraine oder im Gaza-Streifen - mit jedem neuen Krieg wächst die Zahl der Menschen, die von heute auf morgen ihr Haus, ihr Dorf, ihre Stadt verlassen müssen, um ihr Leben zu retten. In Syrien zum Beispie




