Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu IS/Sotloff/USA
ID: 1103551
Lösegelder zahlen, um neue Enthauptungen zu verhindern, will sich
aber nicht offen als erpressbar erweisen. Zumal neue Entführungen von
westlichen Hilfskräften oder Journalisten jederzeit möglich sind.
Aber selbst wenn noch mehr Geld fließt, werden sich die IS-Mörder ihr
Instrument der maximalen Provokation nicht nehmen lassen. Obwohl von
relativ wenigen Terroristen herausgefordert, können die westlichen
Regierungen da nur verlieren.
Gegen die Macht der Schreckensbilder, verbreitet über soziale
Medien, kommen sie nicht an. Einmal mehr erweist sich Emotion in der
Bevölkerung als politischer Faktor. In den USA wird der Ruf nach
verstärkter militärischer Einmischung im Irak und in Syrien lauter.
Obama wird, ob er will oder nicht, immer tiefer in die Kriege
hineingezogen. Diese Resonanz ist ganz im Sinne der IS, die trotz
geringer technischer Mittel letztendlich die globale Eskalation
anstrebt.
Noch mehr Gewalt würde deren perfide Geisteshaltung nicht
beseitigen, sondern schüren. Nötig wären daher eher eine
vernunftgesteuerte Politik, die der Terrormiliz den Boden beim Anhang
entzieht, und allenfalls begrenzte Militäraktionen. Somit wird die
Welt derlei islamistische Propaganda weiter ertragen müssen - so
abscheulich die Bilder auch sein mögen.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.09.2014 - 22:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1103551
Anzahl Zeichen: 1707
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 216 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu IS/Sotloff/USA"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum Ukraine-Konflikt: Feldherr Putin ...
Wie sehr der russische Präsident Wladimir Putin die Dinge in der Ost-Ukraine steuert, hat sich gestern aufs Neue gezeigt. Am frühen Vormittag verkündeten die Nachrichtenagenturen: "Poroschenko und Putin vereinbaren umfassende Waffenruhe im Donbass." Als Absender der Neuigkeit galt das
Mittelbayerische Zeitung: Obama muss führen - Hybrid-Krieg in der Ukraine und der Terror des Islamischen Staates - Die Nato braucht neue Strategien. Von Thomas Spang ...
Seit dem Fall der Mauer hat die Nato nach einer neuen Aufgabe gesucht. Mangels unmittelbarer Gefahren drohte das Bündnis zu erschlaffen. Die Gipfeltreffen verbreiteten so viel Langeweile, dass der damalige US-Verteidigungsminister Robert Gates 2009 sein Personal anwies, ihm Kreuzworträtsel einz
Rheinische Post: Kommentar / Der Ukraine droht die dauerhafte Spaltung = Von Doris Heimann ...
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Und im Ukraine-Konflikt hat Kreml-Chef Wladimir Putin mehr als einmal gelogen. So ist äußerste Vorsicht geboten, wenn Putin nun einen Plan für die Lösung der Auseinandersetzung in der Ostukraine vorlegt. Noch ist es zu früh, um über einen Durchbruch i
WAZ: Putins Zwischenspiel - Kommentar von Stefan Scholl ...
Es ist noch keine zwei Wochen her, da verhandelten die beiden Staatschefs Petro Poroschenko und Wladimir Putin den Ukraine-Krieg in der weißrussischen Hauptstadt Minsk unter vier Augen, stundenlang. Das Ergebnis dieses Gesprächs scheint dem russischen Präsidenten aber nicht wirklich gefal




