Wolfgang Gehrcke: Kein Blutvergießen mehr in der Ukraine
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und diese Vereinbarung ist der Anfang vom Ende des sinnlosen
Blutvergießens im ukrainischen Bürgerkrieg. Wir begrüßen das
Waffenstillstandsabkommen zwischen der ukrainischen Regierung und den
Separatisten und hoffen, dass jetzt endlich der längst überfällige
Friedensprozess in Gang kommt", erklärt Wolfgang Gehrcke,
stellvertretender Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE, zur aktuellen
Entwicklung in der Ukraine. Gehrcke weiter:
"Entscheidend ist, dass das Abkommen von der ukrainischen
Regierung und den Separatisten, deren Teilnahme an den Verhandlungen
überfällig war, geschlossen wurde, denn diese beiden sind die
Beteiligten dieses Konfliktes. Damit dieser Friedensprozess eine
Chance hat, muss die NATO endlich mit ihrem Säbelrasseln aufhören.
Auch einige Mitglieder der ukrainischen Regierung müssen auf ihre
martialischen Posen verzichten.
Dieser Waffenstillstand ist ein ganz zartes Pflänzchen der
Hoffnung, alle Beteiligten sollten die Chance nutzen, von jetzt an
auf Gewalt zu verzichten und politische Lösungen zu finden. Wenn
Deutschland und der EU wirklich an einer solchen Entwicklung gelegen
ist, dann sollten sie der geschundenen und gesellschaftlich tief
zerrissenen Ukraine verstärkt humanitäre Hilfe zukommen lassen und
endlich auf ihre unseriöse und einseitige Parteinahme verzichten. Die
Menschen in der Ukraine sollen über ihre Zukunft selbst bestimmen
dürfen. Jede Einmischung von außen schadet da nur."
Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
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Datum: 05.09.2014 - 16:09 Uhr
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