Gauland: Die Union hat Angst vor der AfD
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erklärt der stellvertretende Sprecher der Alternative für
Deutschland, Alexander Gauland:
Die Widersprüchlichkeit innerhalb der Union ist kaum noch an
Absurdität zu überbieten. Zunächst wollte Volker Kauder die AfD in
den Talkshows boykottieren. Nun ist er mit der Äußerung zu vernehmen,
er gehe lediglich 'nicht gerne' mit der AfD auf Sendung. Noch
unglaubwürdiger macht sich derzeit CDU-Generalsekretär Tauber:
Nachdem er über CDU-Mitglieder geäußert hatte, er wolle sie nicht
einmal geschenkt von der AfD zurück haben, kündigt er nun an, er
wolle die Wähler in jedem Fall zurückgewinnen. Auch Horst Seehofer
macht mit einer 180-Grad-Wendung von sich reden. Nach zahlreichen
Verortungen der AfD am rechten Rand, kam ihm gestern die Einsicht,
die AfDler seien 'keine braunen Dumpfbacken', im Gegenteil: Man müsse
sie sehr ernst nehmen.
Offensichtlich herrscht eine große Angst innerhalb der Union vor
der AfD. Anscheinend befürchtet man, die AfD könnte das werden, was
die Linke für die SPD geworden ist. Da hat die Union durchaus Recht,
zumal die AfD den Bürgern vernunftorientiert Lösungen anbietet und
Themen anspricht, die von Frau Merkel längst tabuisiert worden sind.
Darüber hinaus belegen mittlerweile Wahlanalysen, dass eben nicht
ältere männliche Bürger die AfD gewählt haben. Im Gegenteil: Die
größte Wählergruppe war zwischen 18 und 34 Jahre alt, Frauen wie
Männer.
Die Angst der Union belegt vor allen Dingen jedoch wie inhaltsleer
diese Partei geworden ist. Sie hat im Laufe der Zeit fast all ihre
Positionen zugunsten der SPD und Grünen aufgegeben. Das werden uns
auch die anstehenden Koalitionsgespräche in Sachsen und Thüringen
dramatisch vor Augen führen. Die Wähler fragen sich nun zu Recht,
warum sie dann überhaupt noch der Union ihre Stimme geben sollten.
Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370
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Datum: 08.09.2014 - 15:32 Uhr
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