Merkel sieht in Brandenburg noch Nachholbedarf

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(ots) -

Sperrfrist: 09.09.2014 05:00
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Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sieht in Brandenburg vor allem
bei den Themen Grenzkriminalität und Bildung noch Nachholbedarf.

Die Polizeipräsenz sei in den Grenzregionen nicht zureichend,
sagte Merkel am Dienstag im rbb-Inforadio. Hier habe die
brandenburgische CDU sehr klare Vorstellungen, wie sie das verbessern
könnte. Zweitens stehe Brandenburg, was die Bildung angehe, nicht gut
da. Sachsen und Thüringen seien bei allen PISA-Studien deutlich
besser. "Ich kann mir nicht vorstellen, da ich nun auch
Brandenburgerin bin, dass die Brandenburger Kinder weniger begabt
sind als die Kinder in Sachsen und Thüringen." Deshalb müsse im
Schulsystem unbedingt etwas getan werden, damit die Kinder in
Brandenburg einen Abschluss machen könnten, der sie auch bundesweit
gut dastehen lasse.

Mit Blick auf die Landtagswahl in Thüringen am 14. September warb
Merkel dafür, den "sehr erfolgreichen Weg, den Thüringen seit 1990
unter der CDU genommen habe, fortzusetzen. (...)". Sie glaube nicht,
dass das Land diesen Erfolgskurs auch unter einem linken
Ministerpräsidenten einhalten könne. "Außerdem finde ich es gelinde
gesagt bemerkenswert oder ein bisschen seltsam, wenn eine große
Volkspartei wie die SPD jetzt auf die Idee kommt, dass sie einen
linken Ministerpräsidenten unterstützen muss. Das würde ich mir als
Volkspartei nicht antun."



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Datum: 09.09.2014 - 05:00 Uhr
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