Westfalenpost: Teilrente

Westfalenpost: Teilrente

ID: 1109617
(ots) -

Drei Tage ins Büro, unter Menschen sein,
gebraucht und gefordert werden. Zwei Tage ohne Termin- und
Rechtfertigungsdruck, ohne Stress. Und das alles ohne Abschläge.
Klingt nach einem Traum für diejenigen Älteren, die zwar gern
arbeiten, denen eine Vollzeitstelle manchmal aber doch zu viel wird.
Vielleicht bleiben sie mit einer Drei-Tage-Woche noch zehn weitere
Jahre im Berufsleben, mit einer 40-Stunden-Woche aber streichen sie
spätestens nach drei oder fünf Jahren die Segel. In Zeiten des
Fachkräftemangels können sie also länger im Betrieb gehalten werden.
Und treten womöglich glücklicher und gesünder in den Ruhestand, wenn
sie nicht von einem auf den anderen Tag heruntergebremst werden. So
gesehen spricht vieles für eine Flexirente bereits ab 60
Jahren.

Andererseits hat der Vorschlag der IGBCE seine
Tücken. Die Gewerkschaft fordert, dass die Arbeitgeber die Abschläge
bei der späteren regulären Rente ausgleichen sollen. Damit aber wird
die Arbeitskraft der Älteren teurer - und das Risiko wieder größer,
dass sie in schwierigen Zeiten die ersten sind, die ihre Stelle
verlieren. Eine unglückliche Entwicklung, der man doch gerade erst
entgegen gesteuert hatte. Ohne solche Zuschläge der Arbeitgeber
allerdings rutschen künftig mehr Senioren in die Altersarmut. Und die
Gesellschaft zahlt teuer für diese Idee.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Kurzarbeit im Alter Lausitzer Rundschau: Bitte nicht weggucken

Härtere Strafen für den Besitz von Kinderpornografie reichen nicht
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 17.09.2014 - 20:24 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1109617
Anzahl Zeichen: 1609

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 155 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Teilrente"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Kurzarbeit im Alter ...
Mehr Flexibilität beim Übergang vom Arbeitsleben in die Rente ist sicher hilfreich - doch bisher wird diese Debatte fast ausschließlich unter dem Gesichtspunkt eines früheren Renteneintritts geführt, der möglichst vieles von der Rente mit 67 rückgängig macht. Dabei wäre es sinnvoll, sich

WAZ: Lernen aus dem Fall Edathy. Kommentar von Dietmar Seher ...
Heiko Maas hat gut gearbeitet. Er erhöht das Strafmaß für den Besitz von Kinderpornografie. Er verlängert die Verjährungsfristen für sexuellen Missbrauch von Kindern, weil die Taten oft erst nach Jahrzehnten angezeigt werden. Er stellt den Handel mit Posing-Bildern unter Strafe, vermeintl

Kölner Stadt-Anzeiger: Grüne wollen Image als Freiheitspartei stärken ...
Die Grünen wollen nach den enttäuschenden Ergebnissen bei der Bundestagswahl 2013 ihr Image aufpolieren. Die Forderung nach einem Veggie-Day und nach Steuererhöhungen hatte ihnen den Vorwurf eingebracht, eine staatsfixierte und sauertöpfische Politik zu vertreten. Deshalb versuchen Strategen,

Grünstrom-Markt-Modell vorgestellt / Versorger fordern direkte Lieferwege für Ökostrom ...
Mehrere namhafte Ökostrom-Anbieter fordern neue Vermarktungsregeln für Strom aus erneuerbaren Quellen. Das "Grünstrom-Markt-Modell" soll die direkte und nachvollziehbare Versorgung der Kunden mit echtem Ökostrom garantieren sowie die schwankende Versorgung aus Wind und Sonne besser


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z