Märkische Oderzeitung: schreibt zur Einheitsregierung in Afghanistan:
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politischen Afghanistan vorbei. Nach den Fälschungsvorwürfen im
Gefolge der Präsidentschaftswahl mussten die USA mühevoll einen Deal
aushandeln, um den Sieger Aschraf Ghani und dessen Kontrahenten
Abdullah Abdullah zu besänftigen. Wie sich bei der Neuauszählung
aller Stimmen herausstellte, wurde mächtig getrickst. Dies ist ein
eindeutiges Signal dafür, dass es keinerlei Garantie dafür gibt, dass
die jetzt gegründete Regierung der nationalen Einheit tatsächlich das
erreicht, was sie im Namen führt. Den USA und der Nato dürfte es egal
sein, dass es sich dabei wohl nur um ein Bündnis auf Zeit handeln
wird. Ihnen ist wichtig, dass jetzt endlich ein Verantwortlicher da
ist, der das Abkommen über die Stationierung einer Resttruppe
unterschreibt.
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Datum: 21.09.2014 - 19:20 Uhr
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