NABU: Kabinettsbeschluss zur Elektromobilität ist Schildbürgerstreich
ID: 1112528
beschlossene Elektromobilitätsgesetz. NABU-Bundesgeschäftsführer Leif
Miller: "Die Freigabe von Busspuren für Elektroautos und
Plug-In-Hybride zeugt von großer Unkenntnis der realen Mobilitätswelt
in den Städten. Schon heute muss sich eine stark wachsende Anzahl von
Radfahrern den knappen Fahrraum mit Bussen teilen. Zukünftig soll
nach dem Willen der Bundesregierung auch ein Porsche Cayenne mit
elektrischer Reichweite von 30 Kilometern auf diesen Busspuren
fahren. Das wird nicht zur Akzeptanz der Elektromobilität in den
Städten beitragen. Städte und Kommunen müssen diesem
Schildbürgerstreich unbedingt Einhalt gebieten."
Auch kostenloses Parken für Elektroautos lehnt der NABU ab. Es
könne nicht sein, dass mit öffentlichen Steuergeldern teurer Parkraum
subventioniert werde. Hier zeige sich, dass die Bundesregierung kein
klares Konzept für eine Verkehrswende habe, so Miller. Statt generell
umweltfreundliche Mobilität zu unterstützen und umweltschädliche
Mobilität stärker zu belasten, werde stur versucht, das Ziel - eine
Million Elektroautos bis 2020 auf den Markt zu bringen - umzusetzen.
Pressekontakt:
Dietmar Oeliger, NABU-Leiter Verkehrspolitik, Mobil +49 (0)172.920 18
23, E-Mail: Dietmar.Oeliger@NABU.de
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Datum: 24.09.2014 - 12:39 Uhr
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