Westfalen-Blatt: zu Oettinger
ID: 1114727
als Energiekommissar der EU antrat, witzelte die Union über sein
radebrechendes Englisch. Er strafte seine Kritiker längst Lügen und
tritt heute verhandlungssicher auf der europäischen Bühne auf. Nach
seiner Benennung zum Kommissar für die digitale Wirtschaft ulkten die
Beobachter, man habe ihn als Internet-Kommissar abgeschoben -
ausgerechnet ihn, der nicht einmal ein Tablet bedienen könne. Sie
werden sich wieder irren. Oettingers neuer Job gehört zu den
Schlüsselpositionen einer Union, die in der digitalen Steinzeit
festhängt. Die EU ist technologisch gesehen in 28 nationale Märkte
zersplittert. Was nützt der Breitbandausbau in der Bundesrepublik,
wenn er nicht auch in Polen, Österreich, Frankreich, Belgien und
Dänemark in Gang kommt? In dieser Gemeinschaft gibt es noch
Roaming-Zuschläge, wenn man ein Telefonat in einem anderen Land
annimmt. So kann Europa keinen Führungsanspruch begründen. Oettinger
wird alle Hände voll zu tun haben - als Industriepolitiker mit
Durchschlagskraft. So ist sein Ressort konzipiert.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 29.09.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1114727
Anzahl Zeichen: 1338
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Außenhandel
Diese Pressemitteilung wurde bisher 214 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zu Oettinger"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




