Seehofer blockiert Energiewende
ID: 1116417
und Versorgungssicherheit gefährdet - Deutsche Umwelthilfe:
Bundesregierung muss sich zum Netzausbau bekennen
Horst Seehofer stellt sich laut Medienberichten gegen den
geplanten Netzausbau in Deutschland. Mit neuen Leitungen soll Strom
vom windreichen Norden in den verbrauchsstarken Süden fließen und
damit auch zur Versorgungssicherheit in Bayern nach Abschaltung der
Kernkraftwerke beitragen. Den Plan des CSU-Chefs Seehofer, den Bau
neuer Stromtrassen im Bund noch einmal neu zu diskutieren,
kommentiert Peter Ahmels, Leiter Energie und Klimaschutz bei der
Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH):
"Horst Seehofer will zurück auf 'Los'. Er ignoriert nicht nur
einen jahrelangen, erstmalig demokratisch legitimierten Prozess zur
Netzplanung, sondern auch die von Bayern mitbeschlossenen
Ausbaupläne. Dadurch gefährdet er die Energiewende und die
Versorgungssicherheit in Bayern. Dieser willkürliche Politikstil
erinnert an die Zeit, als Bayern noch ein Königreich war. Er ist
unverantwortlich und er brüskiert alle anderen Partner, die sich um
die Energiewende bemühen."
Ahmels fordert die Bundesregierung auf, Seehofers Vorschläge
zurückzuweisen und sich klar für die Energiewende und die
parlamentarischen Beschlüsse zum Netzausbau einzusetzen. Er betont,
dass der Vorschlag Seehofers, Gaskraftwerke zur Grundlastversorgung
einzusetzen, die Stromkosten in Bayern erheblich erhöhen würde.
Gaskraftwerke sind ein wichtiger Bestandteil der Energiewende, aber
sie können wegen der hohen Betriebskosten nur zeitweise Strom liefern
und müssen durch Erneuerbaren Strom ergänzt werden.
Pressekontakt:
Dr. Peter Ahmels, Leiter Energie & Klimaschutz
Mobil: 0151 16225863, E-Mail: ahmels@duh.de
Daniel Hufeisen, Pressesprecher
Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 55017009, E-Mail: hufeisen@duh.de
www.duh.de
Twitter: @Umwelthilfe
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 02.10.2014 - 11:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1116417
Anzahl Zeichen: 2169
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Berlin
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 170 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Seehofer blockiert Energiewende"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Deutsche Umwelthilfe e.V. (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
- Bundeswirtschaftsministerium verweigert Herausgabe von Katherina Reiches Öl- und Gaskontakten bei der CERA Week, einer Branchenkonferenz der fossilen Industrie in Texas - Umweltinformationsantrag drei Monate nicht beantwortet: DUH erhebt Untätigkeitsklage und fordert vollständige Offenlegun
Bundesumweltminister Schneider auf Rügen: Deutsche Umwelthilfe fordert Absage an umweltschädliches LNG-Terminal in Mukran ...
Bundesumweltminister Carsten Schneider ist heute in Sassnitz auf Rügen und will die Wichtigkeit von Meeresschutz und Energiewendeprojekten in der Region hervorheben. Aus Sicht der Deutschen Umwelthilfe (DUH) steht das LNG-Terminal im Hafen von Mukran dazu klar im Widerspruch. Insbesondere der neu g
Osnabrück beschließt Einweg-Verpackungssteuer: Deutsche Umwelthilfe fordert breite kommunale Bewegung gegen Einweg-Müllflut ...
Der Osnabrücker Stadtrat hat beschlossen, zum 11. Januar 2027 eine Steuer auf Einweg-Takeaway-Verpackungen in der Gastronomie einzuführen. Nach Tübingen, Konstanz, Freiburg und Potsdam wäre Osnabrück damit die fünfte deutsche Stadt mit einer solchen Steuer. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) bewer
Weitere Mitteilungen von Deutsche Umwelthilfe e.V.
Gauland: Kennzeichnung im Ausweis stellt eine unzulässige Stigmatisierung dar ...
Zu den Erwägungen des Innenministers, eine Markierung in den Ausweis von sogenannten Gotteskriegern zu setzen, erklärt der stellvertretende Sprecher der Alternative für Deutschland, Alexander Gauland: "Die Überlegungen des Innenministers zeugen von Ratlosigkeit. Es ist rechtlich wie
Hilfen für pflegende Angehörige in Gefahr / Neues Alten- und Pflegegesetz NRW (APG) könnte Unterstützungen für pflegende Familien verringern ...
Mit ihren Maßnahmen gegen die stationäre Pflege bringt die NRW-Landesregierung auch die Unterstützung für die Menschen, die ihre Verwandten zuhause pflegen und betreuen, in Gefahr. Das jetzt im Landtag verabschiedete GEPA mit dem Alten- und Pflegegesetz und der Durchführungsverordnung (APG D
Rheinische Post: Unions-Chefhaushälter sieht Vorstoß zur kalten Progression skeptisch ...
Der Chef-Haushaltspolitiker der Unionsfraktion, Norbert Barthle, hat sich skeptisch über einen Abbau der kalten Steuerprogression noch in dieser Legislaturperiode geäußert. "Der Abbau der kalten Progression hat keinen Eingang in den Koalitionsvertrag gefunden und gehört daher nicht zu de
Rheinische Post: Barthle: Bund zu akuter Hilfe für Flüchtlingsheime bereit ...
Der Bund ist nach den Worten des Chefhaushälters der Unionsfraktion, Norbert Barthle, bereit, die Kommunen bei der Bereitstellung von Flüchtlingsunterkünften kurzfristig finanziell zu unterstützen. "In der derzeitigen Situation ist es sinnvoll darüber zu reden, ob wir den besonders betr




