Eignung von HRE-Chef fraglich
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Eignung von HRE-Chef fraglich
"Die Eignung von Axel Wieandt für den Job des Vorstandsvorsitzenden der HRE-Bank muss noch einmal grundsätzlich überprüft werden", sagt Axel Troost zu Presseberichten, wonach die Bankenaufsichtsbehörde Bafin dem HRE-Chef schon bei dessen Einsetzung die Kompetenz abgesprochen hat. Der Obmann der Fraktion DIE LINKE im HRE-Untersuchungsausschuss weiter:
"Wenn Herr Wieandt wirklich so wenig über seine Bank weiß, wie er uns im Untersuchungsausschuss erklärt hat, dann ist er für die Führung dieser Bank gänzlich ungeeignet.
Diese Einschätzung der Bafin bestätigt meine bereits vor einer Woche in einem Brief an Jochen Sanio gestellte Forderung, dass die Bankenaufsicht die Eignung des HRE-Chefs noch mal gründlich überprüft und gegebenenfalls die notwendigen Schritte inklusive der Ablösung Wieandts eingeleitet werden. Das gilt umso mehr, als die HRE inzwischen quasi eine Staatsbank ist und alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler die Fehler des Managements ausbügeln müssen. Besonders pikant ist dabei die Tatsache, dass Herr Wieandt entgegen den Beteuerungen der Bundesregierung, die Gehälter des Managements von staatlich gestützten Banken auf 500.000 Euro zu begrenzen, eine Sonderzahlung von zusätzlich 500.000 Euro erhalten hat."
F.d.R. Michael Schlick
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Datum: 20.08.2009 - 22:34 Uhr
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