Weiss/Pfeiffer: Ein Signal gegen Terror, Unterdrückung und Ausbeutung
ID: 1120087
Nobelpreiskomitees
Der Friedensnobelpreis geht in diesem Jahr an die pakistanische
Schülerin Malala Yousafzai und den indischen Kinderrechtler Kailash
Satyarthi. Dazu erklären die stellvertretende Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion Sabine Weiss und die
entwicklungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Sibylle Pfeiffer:
"Die CDU/CSU-Fraktion begrüßt die Entscheidung des
Nobelpreiskomitees in Oslo, den Friedensnobelpreis 2014 an die
pakistanische Schülerin Malala Yousafzai und den indischen
Kinderrechtler Kailash Satyarthi zu vergeben. Beide Vorkämpfer für
die Rechte von Kindern haben diese Auszeichnung mit ihrem friedlichen
Wirken für eine men¬schliche Welt verdient. Sie haben sich
insbesondere für das Recht auf Bildung und gegen Ausbeutung
engagiert.
Unsere besondere Bewunderung genießt Malala Yousafzail, die ihr
Eintreten für das Recht, in die Schule gehen zu dürfen, fast mit dem
Leben bezahlt hat. Dass sie sich nach diesem traumatischen Erlebnis
nicht zurückgezogen hat, sondern zur internationalen Vorkämpferin für
das Recht auf Bildung geworden ist, ist einzigartig. Auch mit Blick
auf den morgigen Weltmädchentag ist sie damit Vorbild für Millionen
von Mädchen. Die Entscheidung des Komitees ist auch ein Statement
gegen den fundamentalistischen Terror von Nigeria bis Pakistan, ein
Statement gegen Islamisten, die gezielt Schulen angreifen,
Schülerinnen und Schüler ermorden und entführen und damit die Zukunft
ihrer Länder zerstören."
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Datum: 10.10.2014 - 15:23 Uhr
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