Saarbrücker Zeitung: Jeder dritte Taxi-Fahrer lebt von Hartz IV - Linke: Mindestlohn überfällig
ID: 1120227
Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Samstag-Ausgabe) zu den am
schlechtesten bezahlten Beschäftigten in Deutschland. Jeder Dritte
von ihnen verdient so wenig, dass er zusätzlich auf Hartz IV
angewiesen ist. Das Blatt beruft sich dabei auf eine aktuelle
Datenübersicht der Bundesagentur für Arbeit (BA).
Demnach sind von den rund 100.000 bei der BA registrierten
Arbeitnehmern im Taxi-Gewerbe 33.000 so genannte Aufstocker, weil ihr
Lohn unter dem staatlich garantierten Existenzminimum liegt. Das
tatsächliche Ausmaß dürfte allerdings noch größer sein, denn
selbständige Taxifahrer werden in dieser Statistik nicht erfasst.
Laut BA beträgt das durchschnttliche Einkommen eines
vollzeitbeschäftigten Taxifahrers nur 1256 Euro im Monat. Das
entspricht einem Stundenlohn von sechs bis sieben Euro.
Der Mindestlohn von 8,50 Euro sei deshalb "mehr als überfällig",
erklärte die Arbeitsmarktexpertin der Linken, Sabine Zimmermann. Die
Taxi-Branche könne dadurch auf eine "gesunde Grundlage" gestellt
werden.
Pressekontakt:
Saarbrücker Zeitung
Büro Berlin
Telefon: 030/226 20 230
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.10.2014 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1120227
Anzahl Zeichen: 1320
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Saarbrücken
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 229 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Saarbrücker Zeitung: Jeder dritte Taxi-Fahrer lebt von Hartz IV - Linke: Mindestlohn überfällig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Saarbrücker Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Zum Tag des Lokaljournalismus am Dienstag macht sich die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD) für eine Journalismus-Förderung stark. Diese solle unabhängig von staatlicher Einflussnahme sein. Der "Saarbrücker Zeitung" sagte Rehlinger: "Guter Lokaljournalismus i
"Ärgernis" - Ex-ZDK-Präsidentin äußert Verständnis für Kramp-Karrenbauer und kritisiert Nachfolgerin ...
Ex-Saar-Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) erhält nach ihrem Austritt aus dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) wegen dessen Kritik an der Migrationspolitik der Union Rückendeckung von der früheren Chefin des katholischen Laienverbands. Die Saarländerin Rita Waschb
Ex-Bundesverfassungsrichter unterstützt Merz und nennt Fünf-Punkte-Plan "richtig" ...
Der frühere saarländische Ministerpräsident und ehemalige Bundesverfassungsrichter Peter Müller (CDU) hat das Vorgehen der Union bei der Abstimmung über die Migrations-Anträge im Bundestag verteidigt. Zugleich lobte er den Fünf-Punkte-Plan von CDU-Kanzlerkandidat Friedrich Merz, der unter and
Weitere Mitteilungen von Saarbrücker Zeitung
Rheinische Post: Top-Ökonomen fordern Kurswechsel der Bundesregierung ...
Mehrere deutsche Top-Ökonomen haben die Bundesregierung aufgefordert, das Ziel des Haushaltsausgleichs 2015 zugunsten von mehr öffentlichen Investitionen aufzugeben. Dies ergab eine Umfrage der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) unter den Präsidenten me
Rheinische Post: Gesundheitsminister Gröhe sieht keine Ebola-Gefahr für Deutschland ...
Gesundheitsminister Hermann Gröhe sieht trotz einer zunehmenden Zahl von Ebola-Fällen außerhalb Afrikas keine Gefahr für Deutschland. "Unser Gesundheitssystem ist sehr gut aufgestellt, deshalb muss sich niemand in Deutschland Sorgen machen", sagte Gröhe der in Düsseldorf erschei
Rheinische Post: Reformer-Gruppe CDU2017 will Bildungspolitik für Partei zurückerobern ...
Die CDU-Reformer-Gruppe "CDU2017" aus jüngeren Abgeordneten will bei einem Treffen am Sonntag und am Montag in Berlin über Bildungspolitik beraten. "Bildung war mal eine Kernkompetenz der Union. Heute stellt die CDU noch zwei Kultusminister in den Ländern", sagte der Initi
Rheinische Post: Gesetzentwurf gegen Armutszuwanderung fällt bei Experten durch ...
Das geplante Vorgehen der Koalition gegen angeblichen Missbrauch der EU-Freizügigkeit durch Rumänen und Bulgaren wird am Montag bei einer Anhörung des Bundestags-Innenausschusses auf erhebliche Bedenken und Ablehnung durch Wissenschaftler und Verbandsvertreter treffen. Das geht nach Informat




