Rheinische Post: Das verlogene Glücksspielmonopol

Rheinische Post: Das verlogene Glücksspielmonopol

ID: 1125227
(ots) - In den 1970er Jahren schossen plötzlich überall
in Deutschland Spielcasinos aus dem Boden. Der Staat hatte eine neue
Einnahmequelle entdeckt: Fasziniert von den fetten
Glücksspiel-Gewinnen, denen ganze Städte (Las Vegas) und Staaten
(Monaco) ihre Existenz verdanken, wollte auch der deutsche Fiskus im
großen Stil zocken lassen. Damit ihm keiner die Gewinne wegschnappte,
dachte er sich schon bald das Glücksspielmonopol aus: Wenn in
Deutschland jemand an Roulette, Black Jack und Baccara verdienen
darf, dann nur staatliche Casinos. Private Anbieter haben - außerhalb
des schwer kontrollierbaren Internets - so gut wie keine Chance, die
rechtlichen Hürden zu überwinden. Begründet wird das Monopol bis
heute mit staatlicher Fürsorge: Wenn die Bürger schon zocken, dann
wenigstens unter staatlicher Obhut. Das sei dann nicht so gefährlich.
Auch die NRW-Landesregierung begründet so den Betrieb ihrer Casinos.
Das ist verlogen. Erstens kann man sich auch in staatlichen Casinos
mühelos ruinieren. Zweitens: Wenn der Staat die Casinos wirklich zum
Schutz der Bürger vor Spielsucht betreibt - warum brennt er dann
nicht auch zum Schutz vor Alkoholismus staatlichen Schnaps?



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Rheinische Post: Büttel oder Boss Rheinische Post: Heiliger Ort Friedhof
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 22.10.2014 - 20:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1125227
Anzahl Zeichen: 1417

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 237 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rheinische Post: Das verlogene Glücksspielmonopol"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Rheinische Post (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Gladbachs Neuhaus mag keine Kroos-Schweinsteiger-Vergleiche ...
Neu-Nationalspieler Florian Neuhaus mag keine Vergleiche mit Toni Kroos und Ex-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. "Beide sind große Spieler, die eine Ära des deutschen Fußballs geprägt haben. Natürlich ist es faszinierend, wie Kroos die Kontrolle über ein Spiel hat, und alles, was er

Ex-Nationalspieler Uwe Rahn an Darmkrebs erkrankt ...
Der frühere Nationalspieler und Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, Uwe Rahn, ist an Darmkrebs erkrankt. Das sagte der 58-Jährige im Interview mit der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Dienstag). "Die Diagnose war für mich natürlich ein Schock. Da der Krebs fortgeschritten

NRW-Oppositionsführer Kutschaty fordert Ende von Armin Laschets "Stop-and-Go-Politik" ...
Kurz vor dem Treffen der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Montag dringt die SPD-Landtagsfraktion auf einen klaren Kurs der nordrhein-westfälischen Landesregierung: "Armin Laschet muss seine Strategie überdenken und rauskommen aus dieser Stop-and-Go-Politik. Lock


Weitere Mitteilungen von Rheinische Post


Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Lebenslange Haft für Danos Mörder Urteil mit Genugtuung FELIX EISELE ...
Kaum ein anderes Verbrechen hat in der Region zuletzt derartige Betroffenheit ausgelöst wie der Mord am kleinen Dano. Dementsprechend schwer fällt es, die aufgestaute Wut und die tiefe Trauer nach dem Urteil einfach zu verdrängen. Natürlich kann kein Strafmaß über den Verlust eines kleinen

BERLINER MORGENPOST: Ramelow darf sich nicht zu sicher sein/ Ein Leitartikel von Jochim Stoltenberg ...
Lernen aus der Geschichte? Das wird in diesen Tagen, da sich der Fall der Mauer zum 25. Mal jährt, wieder und wieder angemahnt. Wie Hohn wirkt auf diese Reden, in denen stets auch der letztlich siegreiche Mut der Bürger gegen die sie unterdrückende Staatspartei gewürdigt wird, was sich jetzt

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Neue EU-Kommission Das letzte Aufgebot Knut Pries, Brüssel ...
Der neue Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat seinem Team ein melodramatisches Etikett verpasst: "Kommission der letzten Chance". Das ist nicht nur eine verkappte Bitte um Unterstützung. Es ist zugleich eine keineswegs abwegige Beschreibung des Ist-Zustands. Die EU mag die gr

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Mehr Gewalt von Fußballfans gegen Polizisten Chaoten ausgrenzen MATTHIAS BUNGEROTH ...
Jahrelang glaubten die für die öffentliche Sicherheit zuständigen Innenminister des Bundes und der Länder, sie hätten das Gewaltproblem im Umfeld von Fußballspielen einigermaßen in den Griff bekommen. Die Zahl der Ausschreitungen in den Stadien sank. Doch nun das: Die für die Bahnanlagen z


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z