Jung/Weisgerber: Einigung des Europäischen Rates ist erster Schritt für mehr Klimaschutz

Jung/Weisgerber: Einigung des Europäischen Rates ist erster Schritt für mehr Klimaschutz

ID: 1126251
(ots) - Staatschefs einigen sich auf Klimaziele

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag haben sich die
europäischen Staats- und Regierungschefs in Brüssel auf neue
Klimaziele bis zum Jahr 2030 geeinigt. Dazu erklären der Beauftragte
der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Klimaschutz, Andreas Jung, und die
zuständige Berichterstatterin Anja Weisgerber:

Andreas Jung: "Die Einigung des Europäischen Rates ist ein
wichtiger Schritt hin zu einem verbindlichen internationalen
Klimaabkommen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich mit Nachdruck
für ambitionierte Ziele eingesetzt und die Bundesregierung wäre auch
über das jetzt Beschlossene hinausgegangen. Nun kommt es darauf an,
die Vereinbarungen in der EU und in allen Mitgliedstaaten konsequent
umzusetzen.

Auf dem Weg zur Klimakonferenz in Paris im kommenden Jahr setzt
die CDU/CSU-Fraktion zudem auf eine Dynamik, die weitere Schritte
möglich macht. Als Europäer haben wir dabei eine besondere
Verantwortung. Deutschland muss als Vorreiter vorangehen - mit dem
Aktionsprogramm Klimaschutz müssen dafür in den kommenden Wochen die
Weichen gestellt werden."

Anja Weisgerber: "Mit der Einigung der europäischen Staatschefs
sind wir einem weltweit verbindlichen Klimaziel ein gutes Stück näher
gekommen. Die CDU/CSU-Fraktion hofft, dass wir mit diesem Beschluss
der 28 EU-Staaten andere Staaten der Welt mitreißen und in einem
guten Jahr ein neues Abkommen zum Klimaschutz verabschieden können.
Für ein erfolgreiches Klimaschutzabkommen in Paris 2015, das dem
Klimawandel wirksam Einhalt gebieten kann, dürfen wir uns nicht auf
den Verhandlungsergebnissen des Europäischen Rates ausruhen, sondern
müssen den internationalen Verhandlungsprozess dynamisch gestalten."

Hintergrund:

Die europäischen Staats- und Regierungschefs haben sich im Rahmen


eines Treffens des Europäischen Rates am 23. Oktober 2014 darauf
geeinigt, die Treibhausgasemissionen in der EU bis zum Jahr 2030 um
mindestens 40 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 1990 zu reduzieren.
Zudem soll der Anteil der erneuerbaren Energien im europäischen
Energiemix auf mindestens 27 Prozent bis 2030 steigen. Der
Gesamtenergieverbrauch soll um mindestens 27 Prozent gesenkt werden.



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drucken  als PDF  Saarbrücker Zeitung: Hasselfeldt für Bundestagsbeteiligung bei Nordirak-Mission Frankfurter Rundschau: Kommentar zum Beschluss des EU-Klimagipfels, bis 2030 mindestens 40 Prozent Treibhausgase sparen zu wollen / Titel: Kleinmut beim Klimaschutz
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Datum: 24.10.2014 - 15:35 Uhr
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