'Einfach Leben retten! Spende Blut!'
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"Einfach Leben retten! Spende Blut!"
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt startet heute im Universitätsklinikum Aachen die bundesweite Blutspendeaktion "Einfach Leben retten! Spende Blut!". Das neue Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) soll die Blutspendedienste in Deutschland unterstützen, mehr junge Menschen ab dem 18. Lebensjahr zum Blutspenden zu motivieren.
Bundesministerin Ulla Schmidt appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, ebenfalls Blut zu spenden: "Blutspende rettet Leben. Für lebensrettende Operationen, die Behandlung schwerkranker Menschen oder die Notfallversorgung werden in Deutschland täglich 15.000 Blutspenden benötigt. Damit es in Zukunft nicht zu Engpässen kommt, ist das Engagement vor allem junger Erwachsener wichtig." Die Schülerinnen und Schülern des Kaiser-Karl Gymnasiums gehen mit gutem Beispiel voran und spenden gemeinsam mit Ministerin Ulla Schmidt Blut.
"In Deutschland spenden zwei Millionen Menschen regelmäßig Blut. In den nächsten Jahren werden allerdings viele Spenderinnen und Spender altersbedingt aus der Blutspende ausscheiden. Bereits heute liegt das Durchschnittsalter der Spenderinnen und Spender in vielen Einrichtungen bei über 50 Jahren. Neue, junge Spenderinnen und Spender ab 18 Jahren werden deshalb dringend zusätzlich gesucht", unterstreicht Dr. Gabriele Hutschenreuter, Leiterin des Blutspendedienstes im Universitätsklinikum Aachen.
"Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat die neue Aktion ?Einfach Leben retten! Spende Blut!? gezielt für die Ansprache junger Menschen entwickelt", betont deren Direktorin Prof. Dr. Elisabeth Pott. "Wir möchten damit junge Erwachsene über die Möglichkeit der Blutspende informieren und dazu beitragen, dass Vorbehalte und Ängste abgebaut werden." Die BZgA unterstützt die Spendeeinrichtungen in ihrem Bemühen, neue Spender zu gewinnen, mit einem Aktionsstand und Aufklärungsmaterialien zum Thema Blutspende für den Einsatz in Universitäten, Berufsschulen, Fitnessstudios, Kinos oder auch in der Disko. Am Spendenrad "Wer hilft wem" und am Wurfspiel: "Mein Herz schlägt für zwei" können Informationen spielerisch vermittelt und Unsicherheiten vor einer Spende abgebaut werden. Der nächste und zugleich letzte Schritt ist die Vereinbarung eines ersten Spendetermins.
Studien zeigen, dass die Hälfte aller Jugendlichen sich grundsätzlich vorstellen kann, Blut zu spenden. Sie möchten gerne etwas Besonderes tun. Dafür ist das Spenden von Blut eine ideale Möglichkeit. Schließlich gibt es kaum eine überzeugendere Tat, als Menschen das Leben zu retten. Die Gründe, warum bisher nur wenige junge Erwachsene spenden, sind vielfältig: Das Thema ist vielen nicht präsent. Aufgrund von Informationsdefiziten haben sie vage Vorbehalte. Oft fehlt auch der konkrete Anlass zu spenden. Die Aktion der BZgA setzt den notwendigen Spendeimpuls.
Blutspenden kann jeder gesunde Erwachsene von 18 bis 68 Jahren, Erstspender bis 60 Jahren. Wer helfen möchte, ist in den Blutspendediensten der Universitäten und Krankenhäuser, des Deutschen Roten Kreuzes und in kommunalen wie privaten Spendeeinrichtungen herzlich willkommen. Regionale Adressen und Ansprechpartner sowie weiterführende Informationen zur Blutspende sind über das Internetangebot der BZgA zur Aktion www.einfachlebenretten.de leicht zu finden. Erstspenderinnen und Erstspender können sich hier auch mit ihrem Statement in einer Spendengalerie eintragen.
Die nächsten regionalen Stationen der Jugendaktion werden Magdeburg, Suhl, Nordhausen und Greifswald im Herbst 2009 sein
Weitere Informationen unter http://www.einfachlebenretten.de
Dr. Marita Völker-Albert
Pressesprecherin der
Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
51101 Köln
Tel. 0221-8992280
Fax: 0221-8992201
e-mail: marita.voelker-albert@bzga.de
http://www.bzga.de
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Datum: 25.08.2009 - 17:05 Uhr
Sprache: Deutsch
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