Westfalen-Blatt: zu Hooligan-Demonstrationen
ID: 1129383
000 Hooligans haben die Veranstalter für ihre
Anti-Salafisten-Demonstration Mitte November am Brandenburger Tor in
Berlin angemeldet. Die Zahl ist bloß eine Behauptung, möglicherweise
lediglich großspuriges Gehabe. Aber niemand sollte die Sache auf die
leichte Schulter nehmen. Der neue Schulterschluss von hohlen Neonazis
und sich kaum anders gebärdenden Fußballrowdys kann sich zu einem
echten Problem auswachsen. Eines ist klar: Mit einfühlsamer
Sozialarbeit und Teestuben ist dieser Melange aus braunem Bodensatz
und fehlgeleiteter Sportbegeisterung nicht beizukommen. Die
Hauptstadtpolizei ist jedenfalls vorgewarnt und hat Erfahrung mit
Hard-Core-Demonstranten. In Köln hatte die Polizei eindeutig zu wenig
Beamte aufgefahren, weil das in NRW als tolles Sparkonzept gilt. Das
Problem in Berlin: Selbst die Behörden wissen nicht, wer das Sagen
bei den »Hooligans gegen Salafisten« hat. Klar ist nur: Der Anmelder
der Demonstration ist - wie in Köln - ein bestimmter Privatmann aus
NRW. Und das lässt Schlimmes ahnen.
Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 - 585261
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.10.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1129383
Anzahl Zeichen: 1331
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 436 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalen-Blatt: zu Hooligan-Demonstrationen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalen-Blatt (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




