Westfalenpost: Neuerlicher Bahnstreik

Westfalenpost: Neuerlicher Bahnstreik

ID: 1130113
(ots) -

Schön ist das nicht. Wenn die
Lokführergewerkschaft GDL sagt: "Wir streiken, sagen aber noch nicht,
wann", dann trifft sie ihren Arbeitgeber und natürlich vor allem die
Kunden doppelt. Wer weiß, dass von Donnerstag bis Samstag gestreikt
wird, der kauft sich für Mittwoch oder für Sonntag vielleicht noch
eine Fahrkarte. Wer nur weiß, dass irgendwann demnächst gestreikt
wird, der wird es sicherheitshalber lassen. Jedenfalls, wenn er
Alternativen hat.

Wer trägt die Schuld an der Eskalation in
diesem Tarifkonflikt? Das lässt sich von außen schwer beurteilen.
Beide Seiten beschuldigen sich gegenseitig. Dass in der Meinung
vieler Bürger in dieser Auseinandersetzung allein die GDL den
schwarzen Peter hält, liegt möglicherweise an der geschickteren
Kommunikation des Staatsunternehmens.

Fakt ist: Die
Verhandlungen sind völlig festgefahren, beide Seiten wollen nicht nur
nicht, sie können auch nicht mehr zueinander finden. Bahnfahrer und
Wirtschaft leiden, das Image der Bahn wird nachhaltig beschädigt. In
dieser Situation kann am ehesten ein Schlichter helfen. Einer, auf
den sich beide Seiten einigen müssten. Schon das dürfte nicht leicht
sein. Aber es ist der erfolgversprechendste, vielleicht der einzige
Ausweg.





Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion

Telefon: 02331/9174160



Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Weser-Kurier: Kommentar von Norbert Holst zum Streik bei der Bahn Badische Zeitung: Fracking am Bodensee / Die Risiken sind zu groß
Kommentar von Wulf Rüskamp
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.11.2014 - 20:16 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1130113
Anzahl Zeichen: 1507

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hagen



Kategorie:

Innenpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 160 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Neuerlicher Bahnstreik"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westfalenpost (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Westfalenpost: Bundesliga-Manager wird BSW-Generalsekretär: "Merz hat keine Hausmacht mehr" / Oliver Ruhnert wechselt in die Politik und kommt wie der Kanzler aus dem Sauerland ...
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo

Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef

Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt


Weitere Mitteilungen von Westfalenpost


Weser-Kurier: Kommentar von Silke Hellwig zur Sterbehilfe-Diskussion ...
Brittany Maynard ist tot, und ihr Abschied mag so würdevoll gewesen sein, wie es sich die todkranke Frau gewünscht hat. Still war er nicht - ein internationales Millionenpublikum stand quasi am Sterbebett, weil Maynard alle Welt an ihrem Schicksal teilnehmen ließ. Ihr Privatleben hatte die US-

Weser-Kurier: Kommentar von Norbert Holst zum Streik bei der Bahn ...
Es ist ein Spiel um Macht und Pfründe. Die Deutsche Bahn AG ist der Lokführer-Gewerkschaft am Wochenende weit entgegen gekommen, doch die GDL bleibt auf dem Eskalationstrip. Nun droht ein massiver Streik von bis zu 91 Stunden. Der Tarifkonflikt wird von der Gewerkschaft gnadenlos auf dem Rücken

WAZ: Aus der Geschichte lernen. Kommentar von Walter Bauüber die DDR-Umfrage ...
Spricht man als Mittfünfziger, der noch vor der Berliner Mauer gestanden hat, einen 25-Jährigen auf das Thema DDR an, so erntet man nicht selten achselzuckendes Desinteresse. DDR? War da was? Wenn, wie eine neue Umfrage zeigt, jeder zweite Deutsche keine Lust hat, sich intensiv mit der deutsche

WAZ: Ein Vermittler muss her. Kommentar von Dietmar Seher zum Bahnstreik ...
Die Tarifverhandlungen bei der Bahn kommen keinen Meter weiter. Zwei Dinge sind nach dem Scheitern einer neuen Runde von Geheimgesprächen klar: Die Masse der GDL-Mitglieder und Funktionäre steht wie eine Eins hinter Oberlokführer Weselsky. Sie verbeißen sich in die Forderung nach einem eigen


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z