NRZ: Erfolge dürfen nicht blenden - ein Kommentar von JAN JESSEN
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vergangenen Wochen haben die Sicherheitsbehörden zahlreiche
mutmaßliche Unterstützer dschihadistischer Gruppen festgenommen. Was
bislang über die acht Verdächtigen bekannt wurde, die am Mittwoch ins
Netz gingen, bestätigt: Die neue Dschihad-Generation speist sich zu
nicht unwesentlichen Teilen aus Kleinkriminellen und Leuten, die
nicht besonders helle sind.
Wenn das jetzt aufgeflogene Terror-Unterstützungsnetzwerk
tatsächlich sowohl für den sogenannten "Islamischen Staat" als auch
für "Ahrar al-Sham" tätig war, hat es für zwei in Syrien
gegeneinander kämpfende Organisationen gearbeitet. Seltsam genug und
ein Zeichen für eine nicht wirklich verfestigte ideologische
Grundierung.
Dass die Beschuldigten in Kirchen und Schulen eingebrochen sein
sollen, mag daran liegen, dass sie meinen, im Land der Ungläubigen
Dschihad zu führen und sie deswegen der Überzeugung waren, es sei
ihre Pflicht "Ghanima", Kriegsbeute, zu machen. Für die
Sicherheitsbehörden ist das egal. Ihnen wird durch solche Straftaten
die Arbeit leichter gemacht. Die Fahndungserfolge dürfen nicht
darüber hinweg täuschen, dass es unter den Terror-Sympathisanten auch
solche gibt, die intelligent sind und vorsichtiger vorgehen. Diese
Leute sind weitaus gefährlicher.
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Datum: 12.11.2014 - 18:27 Uhr
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