Für Brandenburgs Wirtschaftsminister Gerber ist Vattenfall-Verkauf beschlossene Sache
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Gerber geht fest davon aus, dass sich der Energiekonzern Vattenfall
aus der Lausitz zurückzieht.
Es werde einen neuen Eigentümer geben, sagte der SPD-Politiker am
Dienstag im Inforadio: "Wir haben natürlich ein hohes Interesse
daran, dass ein Investor gefunden wird, der sich langfristig in der
Braunkohle engagiert, der zur Energiepolitik in Deutschland steht.
Und zu dieser Energiepolitik gehört, dass wir in der Energiewende die
Braunkohle noch brauchen werden. Und das ist das Interesse des Landes
in diesem Prozess."
Gerber sagte, er rechne damit, dass der Verkauf in den nächsten 6
bis 9 Monaten über die Bühne gehen wird. Zugleich betonte der
Minister aber auch, dass das Land keinen direkten Einfluss darauf
habe, an wen Vattenfall verkaufe. "Ein Mitspracherecht im engeren
Sinne gibt es nicht, aber wir haben in den letzten Jahren immer einen
guten und fairen Kontakt mit Vattenfall gehabt. Das ist ein
Unternehmen, das dem schwedischen Staat gehört und damit gibt es dort
auch eine hohe soziale Verantwortung." Im Interesse Brandenburgs sei
es vor allem, dass die Braunkohlesparte als Ganzes verkauft werde:
"Nur so macht der Verkauf Sinn. Das Lausitzer Revier muss
zusammenbleiben. Das ist, glaube ich, auch im Interesse von
Vattenfall, das im Paket zu verkaufen, weil sie damit ihrer
Verantwortung, die sie für die Lausitz haben, gerecht werden können."
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Datum: 18.11.2014 - 08:59 Uhr
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