Mehr Partnerschaftlichkeit beim Elterngeld notwendig
ID: 113728
Mehr Partnerschaftlichkeit beim Elterngeld notwendig
Marks:
Inzwischen nehmen schon viele Vaeter Elterngeld in Anspruch, dies ist zu begruessen. Allerdings nehmen drei von vier Vaetern Elterngeld nur fuer zwei Monate in Anspruch - im Gegensatz dazu beziehen neun von zehn Muettern Elterngeld zwoelf Monate. Wenn Nachwuchs da ist, pausieren die meisten Frauen deutlich laenger im Job als Maenner. Die meisten Maenner steigen schon nach zwei Monaten wieder in den Beruf ein.
Die SPD zieht daraus zwei Schluesse:
- Erstens brauchen wir mehr Anreize, damit sich die Eltern die Erziehungsarbeit gleichberechtigt teilen. Die SPD setzt daher seit Langem auf mehr Partnerschaftlichkeit beim Elterngeld. Wir wollen die Anreize fuer aktive Vaeter ausweiten - statt zwei soll es kuenftig vier Partnermonate geben. Wenn beide Partner Teilzeit arbeiten und sich gleichzeitig um ihr Kind kuemmern, endet das Elterngeld derzeit nach sieben Monaten. Wir wollen den Anspruch auf Elterngeld bei gleichzeitiger Teilzeitarbeit von jetzt sieben Monate auf 16 Monate mehr als verdoppeln. CDU und CSU haben diesen Vorschlag abgelehnt.
- Zweitens muessen wir dringend die Lohnungleichheit zwischen Maennern und Frauen beseitigen - mit gesetzlichen Regelungen.
Die aktuelle Statistik laesst sich auch dadurch begruenden, dass fuer Maenner ein laengerer Ausstieg aus dem Job groessere Gehaltseinbussen bedeutet. Steigt die Partnerin laenger aus dem Job aus, sind die Gehaltseinbussen oft geringer. Kein Wunder:
Maenner verdienen im Durchschnitt 23 Prozent mehr als Frauen.
Wenn wir die Lohnungleichheit weiter bekaempfen, wird auch das zu mehr Partnerschaftlichkeit bei der Familienarbeit und beim Elterngeldbezug fuehren.
Und was wollen die Konservativen? Sie wollen ein Betreuungsgeld.
Damit bescheren sie nicht nur den Kindern schlechtere Bildungschancen, sondern auch den Frauen schlechtere Erwerbsmoeglichkeiten. Das gleiche gilt fuer den Vorschlag von Ursula von der Leyen, aus dem Elterngeld ein langjaehriges Teilzeitprogramm fuer Frauen zu machen.
Die SPD meint es ernst mit der Chancengleichheit von Frauen und Maennern und mit einem modernen Familienbild.
© 2009 SPD-Bundestagsfraktion - Internet: http://www.spdfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 28.08.2009 - 05:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 113728
Anzahl Zeichen: 0
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 405 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Mehr Partnerschaftlichkeit beim Elterngeld notwendig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
SPD-Bundestagsfraktion (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der heute vom Bundesministerium des Innern und des Bundesamts für Verfassungsschutz vorgestellte Verfassungsschutzbericht bestätigt, was bereits die aktuellsten Zahlen zur politisch motivierten Kriminalität (PMK) gezeigt haben: Unsere Demokratie steht unter massivem Druck. Sebastian Fiedler, in
Koalition baut Verbraucherschutz weiter aus: Neues Recht auf Reparatur schont Geldbeutel und Umwelt ...
Der Deutsche Bundestag beschließt heute in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie zur Förderung der Reparatur von Waren. Die neuen Regelungen erleichtern es Verbraucherinnen und Verbrauchern, defekte Produkte reparieren zu lassen, und unterstützen so den Weg aus der
Bildung für Nachhaltigkeit: Zukunftskompetenzen für alle ...
Heute hat das Bundeskabinett den Achten Bericht zur Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) beschlossen. Für die SPD-Bundestagsfraktion ist klar: Dieser Bericht zeigt, dass nachhaltige Bildung ein Schlüssel für sozialen Zusammenhalt, wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit und erfolgreichen Klimasc
Weitere Mitteilungen von SPD-Bundestagsfraktion
Begleitgesetz auf gutem Weg ...
> Zum Abschluss der zweitaegigen Anhoerung im Deutschen Bundestag ueber die Begleitgesetzgebung zum Vertrag von Lissabon erklaeren die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Angelica Schwall-Dueren und der europapolitische Sprecher Axel Schaefer: Die gemeinsame Anhoerung von
USA planen scheinbar Verzicht auf Raketenschild in Polen und Tschechien ...
> Zum heutigen Bericht der polnischen Tageszeitung Gazeta Wyborcza, demzufolge die US-Regierung ihre Plaene fuer einen Raketenschild in Mitteleuropa aufgegeben habe, erklaert der Sprecher fuer Abruestung, Ruestungskontrolle und Nichtverbreitung der SPD-Bundestagsfraktion Rolf Muetzenich: US-P
Gleichstellung in der Arbeitswelt zuegig verwirklichen ...
> Anlaesslich der Ergebnisse des heute vom DGB vorgestellten "Ausbildungsreports 2009" erklaert die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Christel Humme: Auch in der Berufsausbildung schneiden Frauen bei der Verguetung schlechter ab als Auszubildende in maennlich d
Schwesig: Mädchen haben mehr verdient ...
> Zu dem Ausbildungsreport 2009 des Deutschen Gewerkschaftsbundes, der belegt, dass Frauen schon in der Berufsausbildung benachteiligt sind, erklärt SPD-Ministerin für Soziales und Gesundheit in Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schwesig, im Team Steinmeier zuständig für Familien-, Jugend-, Fra




