WAZ: Protest gegen die Post - oder Berlin? Kommentar von Stefan Schulteüber Befristungen
ID: 1144607
Arbeitsverträge zu geben, hat sich zu einer Unart entwickelt. Der
wachsende Mangel an Fachkräften hat diesen Trend zwar gestoppt, zwei
Jahre in Folge sank die Zahl der Befristungen, das
Normalarbeitsverhältnis erlebt sein Comeback. Allerdings gilt das
nicht für alle Branchen. Der Dienstleistungssektor, hier die
Paketbranche, findet offenbar noch leicht genug Arbeitskräfte für
seine nicht eben üppig entlohnten Tätigkeiten. Mithin mögen
Befristungen in Massen unfein sein, wirklich verwundern können sie
nicht. Die Unternehmen nutzen schließlich eine Möglichkeit, die ihnen
der Gesetzgeber ausdrücklich zugesteht und die er sogar deutlich
ausgeweitet hat. Deshalb lässt sich schon fragen, gegen wen Verdi
eigentlich protestiert - gegen die Post oder die Regierung?
Kurzfristig anberaumte Arbeitsniederlegungen wie diese sollten einen
direkten Bezug zu aktuellen Konflikten mit dem Konzern haben. Die
Befristungspraxis der Post ist aber alles andere als neu. Sie
einzudämmen, wäre ein schönes Thema für die nächsten
Tarifverhandlungen. Ein einzelner Warnschuss im heiklen
Adventsgeschäft hilft keinem der Betroffenen.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 04.12.2014 - 19:29 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1144607
Anzahl Zeichen: 1468
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Gewerkschaften
Diese Pressemitteilung wurde bisher 542 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Protest gegen die Post - oder Berlin? Kommentar von Stefan Schulteüber Befristungen"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Allgemeine Zeitung Mainz: Höchste Eisenbahn / Kommentar zu den Bahn-Gewerkschaften ...
Eigentlich standen die Signale diese Woche gar nicht schlecht. Die Bahn hatte den konkurrierenden Gewerkschaften einen gemeinsamen Termin für Verhandlungen vorgeschlagen - und bei Millionen streikgeplagter Bahnkunden mag ein Hoffnungsschimmer gekeimt sein, dass das nervenzehrende Chaos durch sti
WAZ: Neue Streikfront bei der Bahn. Kommentar von Michael Minholz zum Tarifstreit ...
Man musste damit rechnen: Kurz vor dem Neustart der Verhandlungen zwischen der Bahn und den konkurrierenden Gewerkschaften GDL und EVG ist wieder Säbelrasseln zu vernehmen. Allerdings kommt das aus einer ganz anderen Ecke als sonst. Die bislang lammfromme EVG droht nun, eine neue Streikfront au
Westfalen-Blatt: zu Weselskys Pogrom-Vergleich ...
Claus Weselsky hat alles, was ein Gewerkschafter braucht, um sich zum Feindbild eines ganzes Landes zu machen - zumindest seiner Pendler, die täglich auf funktionierende Bahnverbindungen angewiesen sind. Wegen mangelnder Kompromissbereitschaft, fehlender Einsicht und überzogenem Machtanspruch
Der Bahnstreik oder: Von aufständischen Zwergen und dem Leid der Nation ...
Die Frankfurter Arbeitsgerichte mussten der Gewerkschaft der Lokführer GdL Recht geben und den Streik als verhältnismäßig und gerechtfertigt erachten - zumindest noch. Es sei nun einmal das Wesen eines Arbeitskampfes, dass es zu großen Beeinträchtigungen kommen könne. Für die Leidtragend




