Lausitzer Rundschau: Schlitzohr Schäuble
Finanzministerium rechnet Kalte Progression weg
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niedrig, was den Effekt der Kalten Progression kräftig minimiert. Und
es ist auch richtig, dass eine Erhöhung des steuerlichen
Grundfreibetrages einem Reallohnverlust zusätzlich entgegenwirkt.
Doch wer weiß schon genau, wie sich die Inflation in den nächsten
Jahren entwickelt? Was sich auf dem Papier für Bundesfinanzminister
Wolfgang Schäuble trefflich rechnet, muss in der Realität noch längst
nicht stimmen. Im Kern geht es um die Behebung eines strukturellen
Problems im Steuerrecht: Es ist schlicht leistungsfeindlich, wenn
Lohnerhöhungen von der Teuerungsrate aufgezehrt werden und sich der
Staat daran bereichert. Deshalb gilt es, den Tarif regelmäßig
anzupassen. So wie es Fachleute schon seit Jahren fordern. Schäuble
muss die Kasse zusammenhalten. Das liegt in der Natur seines Amtes.
Aber bei seiner schlitzohrigen Art, das Problem der Kalten
Progression zu "beseitigen", sollten besser die Bürger ihre Taschen
zuhalten.
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Datum: 12.12.2014 - 20:32 Uhr
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