Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Pegida/Islamismus
ID: 1148500
radikale Muslime tummeln, enormen Zulauf. Fakt ist aber auch: unter
den vier Millionen Muslimen, die hier leben, zählt nur einer von
tausend zu den Salafisten, die Gewalt für ein Gebot ihrer Religion
halten. Ein paar Hundert haben sich nach Nahost abgesetzt - das
entspricht einem Gewaltpotenzial im Promillebereich. Der Untergang
des Abendlandes steht nicht bevor.
Auswüchse rechtfertigen keine volksverhetzende Propaganda. Es
hilft aber auch nichts, die Sorgen von Bürgern, selbst wenn sie
unbegründet, jedenfalls völlig überzogen sind, mit Phrasen abzutun.
Bei den einschlägigen Kundgebungen in Dresden und anderswo tummeln
sich eben nicht nur "Neonazis in Nadelstreifen", sondern sehr viele
unbescholtene Leute, denen man allerdings vorwerfen muss, dass sie
sich leichtgläubig vor deren Karren spannen lassen. Die diffusen
Ängste der Biedermänner und die niederen Instinkte der Brandstifter
nähren sich aus der gleichen Quelle.
Pressekontakt:
Stuttgarter Zeitung
Redaktionelle Koordination
Telefon: 0711 / 7205-1225
E-Mail: newsroom.stuttgarterzeitung(at)stz.zgs.de
http://www.stuttgarter-zeitung.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.12.2014 - 21:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1148500
Anzahl Zeichen: 1337
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Stuttgart
Kategorie:
Innenpolitik
Diese Pressemitteilung wurde bisher 115 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Pegida/Islamismus"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Stuttgarter Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Mit dem Votum von Grünen und FDP zugunsten von Sondierungsgesprächen mit der SPD ist noch keine Entscheidung für eine Ampel gefallen. Aber eine Vorentscheidung. Beiden Parteien ist klar geworden, dass die Union derzeit weder regierungsfähig noch regierungswillig ist. (...) Grüne und Liberale
"Stuttgarter Zeitung" zum Anschlag in Würzburg ...
Die Persönlichkeit und die Entwicklung des Täters müssen genau untersucht werden. Denn nur so lassen sich Verbrechen dieser Art verhindern. Die wichtigste offene Frage: Was hat dieser 24-Jährige die ganze Zeit, immerhin sechs Jahre, in Deutschland gemacht? Gab es Sprach- und Integrationskurse? H
Die "Stuttgarter Zeitung" kommentiert die Beobachtung der "Querdenker" durch den Verfassungsschutz: ...
Wo das Querdenken zur bloßen Quertreiberei missrät, sind Kollisionen mit Recht und Gesetz unvermeidlich. Querdenken kann auch ins Abseits führen, etwa in einen braunen Sumpf. Das lässt sich am Beispiel der gleichnamigen Organisation besichtigen, die in Stuttgart zu Hause, aber längst bundesweit
Weitere Mitteilungen von Stuttgarter Zeitung
Lausitzer Rundschau: Schlitzohr Schäuble Finanzministerium rechnet Kalte Progression weg ...
Ja, es stimmt, die Inflationsrate ist derzeit sehr niedrig, was den Effekt der Kalten Progression kräftig minimiert. Und es ist auch richtig, dass eine Erhöhung des steuerlichen Grundfreibetrages einem Reallohnverlust zusätzlich entgegenwirkt. Doch wer weiß schon genau, wie sich die Inflation
Westdeutsche Zeitung: Die Lunte liegt am Pulverfass ...
Wie seine Kollegen aus Bund und Ländern hat Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius deutliche Worte gegen Pegida und ähnliche Gruppen gefunden. Organisationen, die gegen eine "Islamisierung des Abendlandes" auf die Straße gehen. Am Rande der Innenministerkonferenz wandte sich d
Allg. Zeitung Mainz: Mut für Menschen/ Kommentar von Lars Hennemann zum Brand in Vorra ...
Die Flammen von Vorra erinnern uns an Bilder, die wir nie wieder sehen wollten. Gut 20 Jahre nach Lichtenhagen, Mölln und Solingen zeigt sich offenbar, dass der gewaltbereite braune Bodensatz der Gesellschaft einfach nicht verschwindet. Im Gegenteil, wir lassen weiter zu, dass geistige Brandsti
Pforzheimer Zeitung: Der baden-württembergische CDU-Spitzenkandidat Guido Wolf und der Umgang mit der AfD / Ein Kommentar von Magnus Schlecht ...
Er will's wissen: Guido Wolf, der neue Hoffnungsträger der Südwest-CDU, hat der Partei innerhalb weniger Tage neues Leben eingehaucht. Im Stile eines Machers, der nicht lange fackelt und die Gunst der Stunde zu nutzen weiß, hat er seinen Machtanspruch in der CDU erstaunlich schnell zement




