Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus eröffnet - umfangreiche Investitionen aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers
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Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus eröffnet - umfangreiche Investitionen aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers
Am heutigen Dienstag wird die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus eröffnet.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat dafür insgesamt rund 1,1 Millionen Euro aus seinem Haushalt aufgebracht: Mehr als 300.000 Euro wurden für die umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten auf dem Gelände der ehemaligen Haftanstalt bereitgestellt; die neue Dauerausstellung Karierte Wolken - Politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933 - 1989 wurde mit rund 800.000 Euro aus dem Etat des Kulturstaatsministers gefördert. Die Sanierungsmaßnahmen wurden darüber hinaus vom Land Brandenburg sowie öffentlichen Trägern und privaten Spenden mitgetragen.
Mit den erheblichen Investitionen des Bundes in die Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus unterstreicht die Bundesregierung, dass es ihr ein wichtiges Anliegen bleibt, bedeutende authentische Orte der Repression in der SED-Diktatur als historische Lernorte und als Mahnung für die Zukunft zu erhalten.
Das ehemalige "Königliche Zentralgefängnis Cottbus" wurde während der NS-Terrorherrschaft und SED-Diktatur als Haftanstalt für politische Gefangene genutzt. Zwischen 1963 und 1989 gelangten viele der oftmals wegen sogenannter "staatsfeindlicher Hetze" oder "Republikflucht" Inhaftierten durch Freikauf in die Bundesrepublik. Nach der Schließung der Haftanstalt gründeten ehemalige politische Gefangene den Verein Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. und erwarben das gesamte Areal als Eigentum. Die Gedenk-, Bildungs- und Begegnungsstätte hat sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der Haftanstalt aufzuarbeiten und als Ort der historischen Erinnerung zu erhalten.
Kernstück der Gedenkstätte ist die Dauerausstellung Karierte Wolken - Politische Haft im Zuchthaus Cottbus 1933 - 1989, die typische Beispiele politischen Unrechts aus der Zeit der NS-Terrorherrschaft beziehungsweise der SED-Diktatur zeigt. 28 Häftlingsbiografien und authentische Zeugnisse politischer Gefangener sowie zahlreiche Fotos und Dokumente veranschaulichen den Strafvollzug in Cottbus ab 1933.
Informationen unter www.menschenrechtszentrum-cottbus.de
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Datum: 12.12.2014 - 23:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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