Westfalenpost: Letzte Show "Wetten, dass..?"
Ein Abschied mit Ansage, in Raten und mit viel
Theaterdonner: Nach fast 34 Jahren wird also mit "Wetten,
dass. . ?" am heutigen Samstag das letzte große
Lagerfeuer der deutschen Fernsehfamilie endgültig ausgetreten. Glaubt
man den Umfragen, dann herrscht in kaum einem Wohnzimmer hierzulande
tiefe Trauer; die Österreicher sollen dagegen etwas wehmütiger
sein.
Viel ist in den letzten Jahren schief gelaufen.
Hausgemachte Fehler, unvorhersehbare Pannen und ein dramatischer
Unfall. Vor allem aber haben die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen
nicht mehr gestimmt. Dies wurde redaktionell zu spät erkannt, man
wollte es vielleicht auch gar nicht erkennen. Die Medienkarawane der
Unterhaltung ist jedenfalls längst auf anderen Routen unterwegs, und
"Wetten, dass. . ?" ist einfach in der Fernsehwüste
stehen geblieben. Dort gibt es keine Kurzweil-Oase, kein
Ideen-Wasser, kein Programm-Überleben - trotz eines millionenschweren
Konzept-Budgets auf Kosten der Gebührenzahler.
Vielleicht
wird es eines Tages wieder einmal so etwas wie "Wetten,
dass. . ?" geben, jetzt aber herrscht erst einmal
Erleichterung, dass ein Schlussstrich gezogen wird. Bislang hat die
krampfhafte Suche nach einem Nachfolge-Modell noch nichts gebracht.
Vielleicht ist das zur Zeit überhaupt das bestmögliche Ergebnis.
Pressekontakt:
Westfalenpost
Redaktion
Telefon: 02331/9174160
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.12.2014 - 21:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1148514
Anzahl Zeichen: 1625
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Hagen
Kategorie:
Kunst und Kultur
Diese Pressemitteilung wurde bisher 202 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Westfalenpost: Letzte Show "Wetten, dass..?""
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westfalenpost (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Oliver Ruhnert, der designierte Generalsekretär des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW), spricht Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) in seiner Partei den nötigen Rückhalt ab. Merz habe "keine Hausmacht mehr", so Ruhnert im Interview mit der in Hagen erscheinenden WESTFALENPOST (Print: Mo
Westfalenpost: Herdecker Bürgermeisterin gibt erstes Interview nach Messerangriff ...
Die neue Bürgermeisterin von Herdecke, Iris Stalzer, hat sich rund drei Wochen nach der Messerattacke auf sie erstmals in einem Interview ausführlich öffentlich geäußert (Online: Freitag/ Print: Samstagsausgabe). Die 57-jährige SPD-Politikerin hatte am 7.Oktober in ihrem eigenen Haus lebensgef
Westfalenpost: Ministerpräsident Wüst: Keine neue Gebietsreform für NRW ...
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat die Kommunale Neugliederung in Nordrhein-Westfalen vor 50 Jahren gewürdigt. "Die Gebietsreform war ein wichtiger Schritt, um die kommunale Verwaltung in Nordrhein-Westfalen zukunftsfähig zu machen", sagt er der WESTFALENPOST (WP; Online Mitt
Weitere Mitteilungen von Westfalenpost
Pressemitteilung | Gütersloh, 10.12.2013 ...
Bertelsmann unterstützt Stadtbibliothek Gütersloh mit umfangreichem Medienpaket Tolinos, Bücher und Zeitschriften-Abos erweitern ab sofort das Angebot der Stadtbibliothek Gütersloh Weihnachtsspende im Gegenwert von 3.200 Euro Das internationale Medien- und Dienstleistungsunterne
?Quality Audit? als Zwischenevaluation im Verfahren der Systemakkreditierung zugelassen ...
als Zwischenevaluation im Verfahren der Systemakkreditierung zugelassen Über die Zustimmung des Akkreditierungsrates freuen sich die acht Universitäten, die das Verbundprojekt "Quality Audit" gemeinsam seit Oktober 2012 durchführen. "Die Entscheidung des Akkreditierungsrates be
Philippinen: Bilanz nach einem Monat - Malteser: Nothilfe geht auch an Weihnachtstagen weiter ...
Köln. Die Nothilfe der Malteser für die Überlebenden des Taifuns "Haiyan" auf den Philippinen hat mehrere tausend Menschen auf den besonders betroffenen Inseln Samar und Bantayan erreicht. In den ersten vier Wochen stellten die philippinischen Malteser in Zusammenarbeit mit Malteser I
Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Ende von»Wetten, dass. . ?« ...
Ausgewettet! Wenn nicht das ZDF völlig überraschend die Fortsetzung verkündet, wird »Wetten, dass. . ?« am späten Samstagabend Fernsehgeschichte sein. Nach 215 Ausgaben fällt in Nürnberg der letzte Vorhang. »Wetten, dass. . ?« war nicht irgendein Format, sondern gehörte wie der VW Gol




