Wertstoffgesetz: Deutsche Umwelthilfe fordert Konzentration aufökologische Schwerpunkte
ID: 1152209
des geplanten Wertstoffgesetzes
Das zukünftige Wertstoffgesetz muss die Umwelt entlasten und
Verbrauchern nützen. Debatten um die Organisations- und
Finanzierungverantwortung der Wertstofftonne drängen aber genau diese
Aspekte zunehmend in den Hintergrund. Deshalb fordert die Deutsche
Umwelthilfe e.V. (DUH) eine Konzentration auf die ökologischen
Kernfragen des geplanten Wertstoffgesetzes und hat hierzu ein
aktuelles Positionspapier veröffentlicht.
Besonders gravierend sind die veralteten gesetzlichen
Recyclingquoten in Deutschland, die seit über fünfzehn Jahren nicht
mehr aktualisiert wurden. "Die gesetzliche Recyclingquote für
Verpackungen aus Kunststoff liegt lediglich bei 36 Prozent. Technisch
machbar wären problemlos 60 Prozent", sagt der DUH-Bereichsleiter für
Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer. Neben einer Erhöhung der
Sammelmengen und einer Anpassung der Recyclingquoten an den Stand der
Technik sind vor allem eine transparente Quotenberechnung und eine
Verbesserung der Qualität des Recyclings notwendig.
Ziele, Inhalte und Forderungen zum deutschen Wertstoffgesetz
finden Sie im Positionspapier der DUH unter
http://l.duh.de/p181214#download.
Pressekontakt:
Thomas Fischer, Leiter Kreislaufwirtschaft
Tel.: 030 2400867-43, Mobil: 0151 18256692, E-Mail: fischer@duh.de
Pressestelle DUH
Tel.: 030 2400867-0, presse@duh.de
DUH im Internet: www.duh.de, Twitter: https://twitter.com/Umwelthilfe
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Datum: 18.12.2014 - 10:32 Uhr
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