Mega-Abfindung bei Arcandor - Merkel 'denkt nach', die SPD schweigt
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Mega-Abfindung bei Arcandor - Merkel "denkt nach", die SPD schweigt
"'Harte Einschnitte' erwarten die 38.000 Arcandor-Beschäftigten bei einer Insolvenz, Massenentlassungen sind vorprogrammiert. Nur Arcandor-Chef Eick ist mit seiner mehr als üppigen Abfindung fein raus. Es ist schamlos, einem Manager, der neun Jahre lang als Finanzchef bei der Telekom ein Millionengehalt bezogen hat, bei der Einstellung in einem vom Bankrott bedrohten Unternehmen eine Abfindung von 15 Millionen Euro zuzusagen. Das entspricht einem Fünf-Jahres-Gehalt für sechs Monate Arbeit.
Die Kanzlerin vergießt nun Krokodilstränen über die schlimmen Auswüchse des Finanzmarktkapitalismus. Der für Abfindungsgesetze zuständige Bundesarbeitsminister verweigert die Antwort. Gesetzliche Eingriffe finden nicht statt. Entsprechende Anträge der Fraktion DIE LINKE, schon seit 2005 gestellt, werden abgelehnt. Die SPD fordert nun - passend zum Wahlkampf - drastische Maßnahmen, schweigt aber über ihre Tatenlosigkeit in mehr als zehn Jahren Regierungsverantwortung."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
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Datum: 03.09.2009 - 00:07 Uhr
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