Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Neue Tempo-130-Zonen auf der Autobahn 2
Sicherheit geht vor
MATTHIAS BUNGEROTH
ID: 1156728
wenn sie in einigen Wochen auf ihrem Weg Richtung Berlin auf der
Autobahn 2 einige Tempo-130-Schilder finden werden, die dort vorher
nicht standen. Die Angst ist groß, dass es irgendwann ein
flächendeckendes Tempolimit auf dem bundesdeutschen Fernstraßennetz
geben wird. Doch eine solche Perspektive ist fernab jeglicher
Durchsetzbarkeit. Und das hat seinen Grund. Denn in der Politik hat
sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass Verbote im Straßenverkehr
allein nicht viel bringen; sie müssen auch auf eine möglichst breite
Akzeptanz bei den Kraftfahrern stoßen. Das gilt umso mehr auf den
Autobahnen, einer statistisch gesehen recht sicheren Straßenart.
Hinzu kommt: Die Limousinen von heute sind bei Sicherheits- und
Fahrtechnik so hervorragend ausgebaut, dass hohe Geschwindigkeiten
problemlos handhabbar erscheinen. Das ist auch in den meisten Fällen
so. Es sei denn, der Faktor Mensch oder das Wetter machen einen
Strich durch die Rechnung. Und genau hier setzt das neue
Sicherheitskonzept der Autobahnpolizei in OWL an. Tückische Gefäll-
und Steigungsstrecken sowie Kurven machen einige Streckenabschnitte
der A 2 besonders dann gefährlich, wenn die Verkehrsdichte sehr hoch
ist. Der rückwärtige Verkehr ist oft zu spät zu erkennen, riskante
Überholmanöver an der Tagesordnung. Hier kann ein Tempolimit von 130
weiterhelfen und schwere Unfälle verhindern. Die Wirksamkeit dieser
Maßnahme sollte aber ebenso kontrolliert werden wie die Einhaltung
des Tempolimits. Mittelfristig wünschenswert wäre, den gesamten
Verlauf der A 2 in ein System sogenannter
Verkehrsbeeinflussungsanlagen (VBAs) einzubinden, wie es bereits in
Niedersachsen in Betrieb ist. Die elektronisch gesteuerten Schilder
warnen vor Staus durch Unfälle, Nebel, Starkregen oder Glatteis. Ein
Instrument, das bei Kraftfahrern zu Recht mehr Akzeptanz genießt als
ein 24-Stunden-Tempolimit. Erhebungen in Baden-Württemberg schreiben
den VBAs eine Reduzierung der Unfallzahlen um 30 Prozent zu. Eine
sinnvolle Investition für eine der am stärksten befahrenen Autobahnen
Deutschlands. Denn: Sicherheit geht vor.
Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.01.2015 - 20:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1156728
Anzahl Zeichen: 2510
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Bielefeld
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 251 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Neue Tempo-130-Zonen auf der Autobahn 2
Sicherheit geht vor
MATTHIAS BUNGEROTH"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. Frauen in Gelsenkirchen (818 Euro) bekommen im Jahr
Hunderte Verstöße gegen Spritpreisregel in NRW bleiben folgenlos - ADAC kritisiert "zahnlosen Tiger" ...
Hunderte Tankstellen in Nordrhein-Westfalen verstoßen gegen die gesetzliche Spritpreisregel - doch geahndet wird bislang kein einziger Fall. Seit Anfang April wurden in NRW insgesamt 2.634 unzulässige Preiserhöhungen durch 447 Tankstellen registriert, wie aus einer Analyse von Daten des Bundeskar
Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...
Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der "Neuen Westfälischen" (Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme, sagt Werneke: "In den Gewerkschaften nich
Weitere Mitteilungen von Neue Westfälische (Bielefeld)
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Zehn Jahre Hartz IV Loslassen Alexandra Jacobson, Berlin ...
Zehn Jahre ist es jetzt her, dass die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 in Kraft traten. Man kann zum Arbeitslosengeld II (Hartz IV) unterschiedliche Ansichten haben. Für die Linkspartei sind die Reformen nach wie vor der Gipfel der Ungerechtigkeit. Doch allgemein herrscht heute zu Recht die
Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar "Leerstellen" bei Polizei und Justiz Risiko HUBERTUS GÄRTNER ...
Polizei und Justiz sind Teil der Gesellschaft. Deshalb werden auch sie ständig mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Die Ermittlungsbehörden müssen sich folglich in der digitalen Welt anpassen und bewähren. Denn immer mehr Kriminelle benutzen bei ihren Taten das Internet. Im Zuge von Raz
Mitteldeutsche Zeitung: zu Euro und Griechenland ...
Vielleicht geht es diesmal glimpflich ab. Vielleicht schrecken die Griechen am 25. Januar davor zurück, die Zukunft des Landes in die Hände der Reformgegner zu geben. Doch egal ob Griechenland Europa in die Zerreißprobe stößt oder eine andere Region, klar ist: Die größte Gefahr für den Eu
Mitteldeutsche Zeitung: zu Linke und Rente mit 70 ...
Die Reformer dürften Ramelows Kurs begrüßen, denn er macht die Partei mit einer Realität vertraut, in der die ökonomische Wirklichkeit gern verdrängt wird. Sie haben von Anfang an auf den disziplinierenden Charakter des rot-rot-grünen Experiments gesetzt. Umgekehrt dürften die Radikalen i




