AfD-Bundesvorstand schlägt einen Aufruf zur gemeinsamen Demonstration als Anfang eines gesellschaft

AfD-Bundesvorstand schlägt einen Aufruf zur gemeinsamen Demonstration als Anfang eines gesellschaftlichen Dialogs vor

ID: 1157959
(ots) - Die AfD trauert um die Opfer des brutalen
Mordanschlags von Paris. Unser tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen,
Freunden und Kollegen der Ermordeten. Wir hoffen inständig, dass die
Überlebenden des Anschlags von ihren Verletzungen genesen und ihre
Gesundheit vollständig wiederhergestellt werden kann.

In Paris sind Menschen ermordet worden, weil sie ein fundamentales
Recht unserer Gesellschaft in Anspruch genommen haben: Das Recht auf
freie Meinungsäußerung. Dies ist ein Recht, das zu den zentralen
Werten des Abendlandes gehört, ebenso wie das Recht auf körperliche
Unversehrtheit, auf freie Religionsausübung und auf die
Gleichberechtigung der Frau.

Wo Menschen ihr Leben lassen müssen, weil sie ihr Recht auf freie
Meinungsäußerung wahrgenommen haben, müssen alle politischen
Meinungsverschiedenheiten ruhen. Die Toten von Paris dürfen nicht für
politische Auseinandersetzungen instrumentalisiert werden. Vielmehr
müssen wir uns gemeinsam und voller Trauer bewusst machen, dass diese
Menschen für Werte gestorben sind, die wir alle teilen.

Auf diesen schrecklichen Terroranschlag sollte unsere Gesellschaft
deshalb mit einer großen Geste der Einheit und der Einigkeit
reagieren. Wie keine andere Stadt in Deutschland wäre derzeit Dresden
der richtige Ort dafür. Wir schlagen vor, dass alle Parteien, alle
Kirchen und Religionsgemeinschaften, alle Bürgerinitiativen und
gesellschaftlichen Bewegungen gemeinsam für kommenden Montag zu einer
Großdemonstration in Dresden aufrufen mit dem einzigen Ziel, unsere
gemeinsame Trauer und unseren Respekt vor den Opfern des Pariser
Anschlags auszudrücken und uns vor ihnen schweigend zu verneigen.

Wir schlagen vor, dass diese gemeinsame Demonstration der Anfang
eines gesellschaftlichen Dialogs sein wird, in dem alle, die an
dieser Demonstration teilgenommen haben, sich zusammenfinden, um


unvoreingenommen miteinander zu sprechen: Über die Veränderungen in
unserer Gesellschaft, über wahrgenommene Gefahren und erhoffte
Chancen, über die Werte des Abendlandes und wie wir sie erhalten,
stärken und verbreiten.



Pressekontakt:
Christian Lüth
Pressesprecher der Alternative für Deutschland
christian.lueth@alternativefuer.de
Tel.: 030 26558370

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Datum: 08.01.2015 - 16:25 Uhr
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