WAZ: Junge und gut verdienende Verbraucher
werfen am häufigsten Lebensmittel weg
ID: 1158591
zu viele Lebensmittel. Eine Mehrheit der Haushalte wirft wenigstens
einmal monatlich Brot, Obst oder Gemüse in den Abfalleimer. Das geht
aus einer bislang unveröffentlichten Studie des
Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des
Bundeslandwirtschaftsministeriums hervor, die der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ) in Essen vorliegt. "37 Prozent der
Befragten schätzen sogar, dass sie mindestens einmal in der Woche
Lebensmittel entsorgen", zitiert die WAZ (Montagausgabe) aus der
Untersuchung.
Forsa kommt zu dem Schluss, dass Haushalte mit niedrigerem
Einkommen seltener Lebensmittel wegwerfen. Auch verschwendeten Ältere
weniger Lebensmittel als jüngere Jahrgänge. Konsumenten zwischen 18
und 49 Jahren werfen mehr weg als die über 50-Jährigen. Am häufigsten
landen Obst, Gemüse oder Milchprodukte in der Tonne, weil sie
schlecht geworden sind. Das ist fast allen Verbrauchern schon einmal
passiert. Auch nicht verwertbare Reste oder Produkte, deren
Haltbarkeitsdatum erreicht worden ist, wandern häufig in den Abfall.
Eine Mehrheit wirft Nahrungsmittel aber auch fort, weil sie nicht
schmecken.
Mit einer Kampagne will das Ernährungsministerium eine
Bewusstseinsänderung erzeugen. Denn eine vor drei Jahren
veröffentlichte Studie der Universität Stuttgart hat ein gewaltiges
Ausmaß an Verschwendung wertvoller Lebensmittel ans Licht gebracht.
Elf Millionen Tonnen Nahrung landen jährlich im Müll. Das macht fast
82 Kilogramm pro Kopf der Bevölkerung. Fast zwei Drittel dieser Menge
wird von den Privathaushalten entsorgt.
Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6519
zentralredaktion@waz.de
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.01.2015 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 1158591
Anzahl Zeichen: 1962
Kontakt-Informationen:
Stadt:
Essen
Kategorie:
Wirtschaft (allg.)
Diese Pressemitteilung wurde bisher 218 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: Junge und gut verdienende Verbraucher
werfen am häufigsten Lebensmittel weg"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns
WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16
WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot ...
NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontro
Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Schwäbische Zeitung: Faires Geld für Hochschulabsolventen - Kommentar ...
Der Praktikantenstatus ist ein dehnbarer Begriff: Es gibt Schüler, die ein kurzes Schnupperpraktikum machen, ihren Kollegen über die Schulter schauen und für Unternehmen zeitintensiv sind. Es gibt Studenten, die in Pflichtpraktika zum ersten Mal ihr Gelerntes in der Praxis ausprobieren. Dass
WAZ: Warnungen ernst nehmen - Kommentar von Frank Meßing zum Bergbau ...
Bergbau ermöglichte Deutschland historisch gesehen den Aufstieg zur Industrienation. Der Steinkohleabbau, der Ende 2018 endgültig auslaufen wird, hinterlässt aber auch erhebliche Probleme, die mit Bergsenkungen beginnen und mit unter Tage gelagertem Müll längst nicht beendet sind. Nun w
Der 'phy-gitale' Shopper: Mindtree-Studie zeigt dem Handel neue Wege zu mehr Wachstum ...
Globale Befragung enthüllt Anforderungen und Bedürfnisse eines neuen Käufertypus Eine neue Generation äusserst anspruchsvoller Kunden verbindet klassisches Shopping immer selbstverständlicher mit der Nutzung digitaler Kanäle. Diese 'phy-gitalen Shopper' nutzen routinie
Der Tagesspiegel: Bio-Produzenten profitieren von Ukraine-Krise ...
Deutschlands Produzenten von Bio-Lebensmitteln haben 2014 von der Ukraine-Krise profitiert. "Der russische Importstopp hat uns nicht getroffen. Im Gegenteil: Mancher Landwirt hat erkannt, dass die Massenexportlandwirtschaft ein unsicheres Pflaster ist, wenn Verwerfungen auf dem Weltmarkt bi




